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Wulff eröffnet die Spargelsaison

Fuhrberg Wulff eröffnet die Spargelsaison

Christian Wulff hat am Donnerstag in Fuhrberg die 18. Spargelsaison des Vereins Niedersächsische Spargelstraße eröffnet - der erste offizielle Termin des früheren Bundespräsidenten und vormaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten „in meiner schönen Heimatstadt Burgwedel“.

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Bauer Jörg Heuer (links) und der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff stechen auf einem Feld in Fuhrberg Spargel.

Quelle: Holger Hollemann

Burgwedel. Nach Rücktritt, Trennung und erneuter Heirat ist Christian Wulff seit fast einem Jahr wieder Bürger der Stadt Burgwedel. Gemeinsam mit seiner Frau Bettina und den Kindern Linus und Leander wohnt er zur Miete in einem ruhig gelegenen Einfamilienhaus. Er scheut keinen juristischen Aufwand, dass diese Adresse nicht erneut zur meistfotografierten der Republik wird - wie etwa Anfang 2012 zu Zeiten staatsanwaltlicher Ermittlungen oder ein Jahr später, als die Trennung bekannt wurde und TV-Teams und Fotografen sein Haus belagerten.

Altbundespräsident Christian Wulff hat in Fuhrberg bei Landwirt Jörg Heuer die Saison an der Niedersächsischen Spargelstraße eröffnet.

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Am Rande des Spargelsaison-Starts im Heuer’schen Spargelzelt machte der 56-Jährige am Donnerstag einen entspannten Eindruck. Vor versammelter Spargellobby und Pressevertretern scherzte er über das Spargelkörbchen, das ihm dereinst der Vorsitzende des Vereins Niedersächsische Spargelstraße in die Staatskanzlei mitgebracht habe. Wenn die Staatsanwälte während ihrer 14-monatigen Ermittlungen gegen ihn auf diese Vorteilsmaßnahme gestoßen wären - das wäre ein gefundenes Fressen gewesen! Zumal der Überbringer auch noch Dagobert (Strecker) hieß.

Wulff gibt sich in seiner kleinen Rede ganz als überzeugter Burgwedeler - so wie im Sommer 2009, als er, gerade nominiert als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl, erklärte, Großburgwedel werde das Zuhause seiner Familie bleiben und nicht Schloss Bellevue. In Fuhrberg sagt Heimkehrer Wulff sieben Jahre später: „Ich lebe gern in Burgwedel. Wir fühlen uns hier wohl.“ Und gegenüber dieser Zeitung ergänzte der 56-Jährige: „Wir bleiben!“ Das passt zu Gerüchten, die Familie halte Ausschau nach einer neuen eigenen Bleibe.

Bevor Gastgeberin Gudrun Heuer dem Ehrengast die Spargelsuppe auftrug, hatte dieser noch den Ehrentitel „Botschafter der Spargelstraße“ verliehen bekommen - von Dagobert Strecker.

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