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Diers: Alternative wäre Zelt-Unterkunft

Fuhrberg Diers: Alternative wäre Zelt-Unterkunft

Der öffentlichen Kritik an der isolierten Lage der geplanten Container-Unterkunft für 90 Flüchtlinge am Fuhrberger Ortsrand sowie an der Informationspolitik der Stadt ist Burgwedels stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Diers (CDU) in einem Brief an die Kritiker entgegen getreten.

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Hinter dem Gebäude der alten Schnapsbrennerei soll die Container-Siedlung für bis zu 270 Erntehelfer und 90 Flüchtlinge entstehen.

Quelle: Martin Lauber

Fuhrberg. Die Chefin der CDU-Ratsfraktion zeigt Verständnis: "Ihre Fragen und Argumente geben unsere anfänglichen Bedenken nahezu identisch wider", schreibt sie an die Autoren eines offenen Briefes an den Rat. Auch für sie persönlich seien nicht Container die beste Lösung, sondern die Unterbringung in einzelnen Häusern und Wohnungen, die "dank des großen Einsatzes der Verwaltung bisher auch gelungen" sei. Doch vor dem Hintergrund der aktuellen Zuweisungsquote sei sie zur Überzeugung gelangt, dass es zur Container-Lösung am Grasbruchweg derzeit nur schlechtere Alternativen gebe, nämlich: die Unterbringung in Zelten oder Sporthallen "mit weit weniger Privatsphäre für die Betroffenen".

Hinter der alten Schnapsbrennerei soll möglichst Ende März eine gemeinsame Containersiedlung für bis zu 270 Erntehelfer des Spargelhofs Heuer und für maximal 90 Flüchtlinge bezugsfertig sein. Dass der Beschluss in vertraulicher Ratssitzung gefasst wurde und deshalb schlechter demokratischer Stil sei, auch auf diese Kritik geht Diers ein. "Die Nichtöffentlichkeit des Beschlusses war keine politische Entscheidung, sondern diente der Einhaltung  des Vertragsgeheimnisses", klärt Diers auf. Nur weil ein Ratsmitglied (Jörg Heuer) Vertragspartner der Stadt ist, sei der Rat überhaupt mit dieser Entscheidung befasst worden. Im Rat sei aber die möglichst umfangreiche und schnelle Information der Öffentlichkeit vereinbart worden. Tatsächlich wurde der Ortsrat erst am 19. Januar in Kenntnis gesetzt, die Bürgerversammlung fand eine Woche später statt.

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