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Das Freibad schließt die Tore

Großburgwedel Das Freibad schließt die Tore

Einige Tage später als üblich haben Schwimmer am Montag für dieses Jahr ihre letzten Bahnen im Freibad Großburgwedel gezogen. Der Saisonschluss bedeutet aber nicht, dass es nichts mehr zu tun gibt.

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Sieglinde Gauer-Lietz und Karsten Bienek sind die letzten Badegäste 2016 im Freibad Großburgwedel.

Quelle: Frank Walter

Großburgwedel. "Noch drei Minuten, dann ist Feierabend!“, ruft Jennifer Krause in Richtung Becken. Ganz so genau nimmt es die Fachangestellte für Bäderbetriebe dann zwar nicht, aber irgendwann muss man ja zum Ende kommen am letzten Öffnungstag 2016 im Freibad. Auch wenn Badegast Sieglinde Gauer-Lietz nicht recht verstehen kann, warum das Schwimmvergnügen Anfang Oktober dann doch ein Ende haben soll: Die tolle Atmosphäre, die netten Schwimmmeister – das ist für die Lohnerin ebenso wie für den Hannoveraner Karsten Bienek der Grund, regelmäßig nach Großburgwedel zu kommen.

Die beiden Gäste waren am Montagnachmittag die letzten von mehr als 80.000 Besuchern, die das Freibad 2016 angelockt hatte: Exakt 81.528 waren es bis zum letzten September-Tag am Freitag, hinzu kommen noch die vom langen ersten Oktober-Wochenende. Vor allem der warme Mai und September hatten die Zahlen gegenüber 2015 (gesamt 70.116 Badegäste) in die Höhe schnellen lassen.

Für die Mitarbeiter gilt es jetzt, das Freibad winterfest zu machen: Die Liegen und Sonnensegel sind bereits verstaut, in den nächsten Tagen folgen noch Startblöcke, Leinen und Überlaufgitter. Der Wasserspiegel wird anschließend um etwa 15 Zentimeter gesenkt, dann werden Styroporpolster an den Beckenrand gehängt – "damit das Eis nicht die Fliesen zerstört“, wie Krause erläutert.

Wenn am Freitag dann auch die letzten Rohre und Filter entleert sind, kann der Frost theoretisch kommen – womit die Arbeit allerdings noch nicht erledigt ist, denn die Bad-Angestellten kümmern sich auch um die Reparaturen der Spinde und streichen Wände. Die Badegäste werden davon nichts mehr mitbekommen: "Schönen Winter!“, verabschiedete sich Krause am Montag von den letzten Besuchern.

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Von Frank Walter

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