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Das Helfernetzwerk ist unverzichtbar

Burgwedel Das Helfernetzwerk ist unverzichtbar

Sie arbeiten im Stillen und helfen, ohne Aufhebens davon zu machen, trotzdem sind sie sehr effektiv und unverzichtbar: die Frauen und Männer des Helfernetzwerkes Burgwedel. Mit warmen Worten hat Bürgermeister Axel Düker jetzt die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in Burgwedel bedacht.

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Günter Knauer vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge spricht zu den Ehrenamtlichen.

Quelle: Jürgen Zimmer

Burgwedel. Ehrenamtlich und mit großem Engagement betreuen sie teilweise seit Monaten Flüchtlinge in den Ortsteilen, sind als Mentoren in den Familien unterwegs, erledigen mit ihnen Behördengänge und Arztbesuche, besorgen einen Kühlschrank, helfen den Menschen, die nach Burgwedel kommen, ihren Alltag in einer fremden Kultur zu bewältigen. Sie leben eine Willkommenskultur, sind Teil der positiven Seite Deutschlands.

Das weiß auch Bürgermeister Axel Düker: „Wir bekommen dank des Engagements der Ehrenamtlichen und der Mitarbeiter in der Verwaltung die Lage gut durchgearbeitet“, lobte er am Dienstagabend bei einer neuerlichen Versammlung der Ehrenamtlichen in Wettmar. Zurzeit lebten rund 260 Flüchtlinge in der Stadt Burgwedel, davon 120 in Großburgwedel. Fast 80 Prozent stammten aus Syrien und vom Balkan. Das letztere Gruppe auf die Kommunen verteilt werde, obwohl die Menschen wegen Überlastung der Erstaufnahmelager oft noch keinen Asylantrag stellen konnten und ohnehin kaum Aussicht auf ein Bleiberecht hätten, solle künftig vermieden werden.

Anschließend informierten der Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Braunschweig, Günter Knauer, und die Leiterin des Jobcenters Großburgwedel, Claudia Sommer, über die zahlreichen Angebote von Integrationskursen, die von beiden Behörden betreut werden. Der Ortsverein des DRK Burgwedel bot 1000 Euro für die Flüchtlingshilfe und eine „Winterfeier“ für die Flüchtlingskinder an. Stefan Nikolaus will kostenfrei eine Homepage für den Helferkreis erstellen.

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Von Redakteur Frank Winternheimer