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Rückhaltebecken wird 350 000 Euro günstiger

Burgwedel Rückhaltebecken wird 350 000 Euro günstiger

Der Baustart im einzigen Baugebiet Großburgwedels hängt noch an der Frage der Entwässerung. Dafür gibt es jetzt ein neues Konzept.

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Blick auf das Areal des künftigen Baugebietes Pöttcherteich.

Quelle: Martin Lauber

Grossburgwedel. Hunderte Bauwillige stehen Schlange für Bauland am Pöttcherteich. Die Stadtverwaltung filtert zurzeit aus 350 Bewerbern diejenigen heraus, die Aussicht auf eins der 27 Einfamilienhaus-Grundstücke im ersten Bauabschnitt haben. Bevor dort jedoch gebaut werden kann, muss ein Regenrückhaltebecken her – denn dieses wird unverzichtbarer Teil der Regenwasserkanalisation.

Nach ersten Plänen sollte ein 500 000 Euro teures Becken fast in der Größe des gesamten Baugebietes entstehen. Doch wegen wertvoller Biotope in den feuchten Wiesen hat die Naturschutzbehörde für einen solch massiven Eingriff den Daumen gesenkt. Eine kleinere, naturnähere 150 000 Euro teure Lösung hat jetzt das hannoversche Ingenieurbüro Richter im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt.

Danach soll der Niederschlag aus den äußeren Bereichen des Baugebietes direkt in den Vorfluter geleitet werden, das Wasser aus dem inneren Bereich in offenen Mulden in zwei hintereinander geschaltete flache Becken, die neben dem Mühlenbruchdamm ausgehoben werden sollen. Die Planer versprechen bei Starkregen eine „Entlastung für die hydraulischen Probleme der Hengstbeeke“, die als Vorfluter dient. Die Ingenieure halten eine Fertigstellung bis zur Jahresmitte für realistisch.

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