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Der ZOB am Schulzentrum ist wieder am Start

Großburgwedel Der ZOB am Schulzentrum ist wieder am Start

Nach fünf Monaten Bauzeit können von Mittwoch an wieder sieben Buslinien den Zentralen Busbahnhof am Schulzentrum Großburgwedel ansteuern. 1,15 Millionen Euro sind vor allem in die Sicherheit, aber auch in den Komfort der circa 900 Fahrschüler investiert worden.

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Bürgermeister Axel Düker durchtrennt das Flatterband - die Schulleiterinnen Renate Koch (von links), Christine Blanke und Gesa Johannes schauen zu.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. 6500 Quadratmeter maroden Asphalts, Beton- und Pflasterflächen sind ersetzt. Moderne Wartehäuschen mit stilvollen Edelstahlbänken stehen auf in die Breite gewachsenen Bussteigen - höhengleich mit dem Ein- und Ausstieg der Niederflurbusse. Den derart rundum neuen ZOB hat Bürgermeister Axel Düker gestern mit einem symbolischen Scherenschnitt durch ein Flatterband seiner Bestimmung übergeben: Ganz Burgwedel dürfe sich über eine deutlich verbesserte Infrastruktur und die erhöhte Sicherheit freuen, sagte er.

Der gravierendste Unterschied zur Situation vorher ist die konsequente Trennung der Verkehrsarten. Die ZOB-Zufahrt dürfen nur noch Busse benutzen, während Eltern, Lehrer und Besucher des TSG-Aktivcenters eine eigene Zufahrt vor dem Sportzentrum bekommen haben. An dieser werden ab heute die letzten Arbeiten erledigt, während der TSG-Parkplatz selbst zu Ferienbeginn eine neue Asphaltdecke erhält. Den Fußweg zwischen ZOB und den Schulen dürfen nur noch Lehrer in Richtung ihres Parkplatzes kreuzen.

Schüler sind auf separaten Geh- und Radwegen sicherer als bisher. Und für Sehbehinderte haben nicht nur die Busborde im Bereich der Haltebuchten ein taktiles Leitsystem bekommen, sondern der komplettte ZOB.

Seit seinem Bau im Jahr 1972 war der Busbahnhof nicht mehr angepasst worden. 227 An- und Abfahrten pro Werktag - dieser Frequenz war er am Ende nicht mehr gewachsen. Das größte Problem war die Sicherheit: Die Bussteige waren schmal. Und an den Einmündungsbereichen gab es gefährliche Konflikte zwischen Fußgängern, Radlern, den Autos der Eltern - und dem Busverkehr.

Um das alltägliche Kuddelmuddel im Sinne der Unfallprävention zu entzerren, änderte der Rat auf Antrag der CDU vor zwei Jahren seine Prioritäten und stellte die eigentlich geplante Neugestaltung des Schulcampus hintan - zugunsten des ZOB. Da traf es sich gut, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft bereit war, das Projekt mit 810 000 Euro zu fördern.

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