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SPD: Für Klinikneubau sind Weichen gestellt

Burgwedel SPD: Für Klinikneubau sind Weichen gestellt

Der geplante Klinikneubau für Großburgwedel ist zum Zankapfel im Wahlkampf geworden. In Kleinburgwedel kritisierte
die SPD den CDU-Slogan "Finger weg vom Krankenhaus". Am 7. September schlägt das Pendel dann zurück - bei einer öffentlichen Veranstaltung der Christdemokraten.

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Stefan Nikolaus 
(von links), Elke Zach
 und Andreas Strauch beim Bürgergespräch im Kleinburgwedeler Schützenkrug. 


Quelle: Martin Lauber

Kleinburgwedel. "Werdet Ihr am 
12. September alle Beschlüsse zurücknehmen und das Krankenhaus Großburgwedel abreißen lassen?“ Die erste Frage von Burgwedels SPD-Vize Stefan Nikolaus beim Bürgergespräch im Kleinburgwedeler Schützenkrug zielte auf den Plakatslogan der CDU: "Finger weg vom Krankenhaus“. Und sie war die rhetorisch gemeinte Steilvorlage an seine Parteifreunde Andreas Strauch und Elke Zach. Beide sind Regionsabgeordnete, Zach ist zudem Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums Region Hannover (KRH).

Er sei fassungslos, so Strauch, dass die Christdemokraten Rot-Grün ohne Not unterstellten, sich nicht an das nach monatelangen Verhandlungen einstimmig beschlossene Konzept für einen modernen Neubau mit deutlich mehr Betten in Großburgwedel sowie die Weiterentwicklung der Lehrter Klinik halten zu wollen. Das verunsichere die Öffentlichkeit. Diesbezügliche Äußerungen von CDU-Chef Rainer Fredermann in dieser Zeitung ordnete Strauch ein "irgendwo zwischen Märchenstunde, Verschwörungstheorie à la AfD und Unterstellung“. Dabei seien die Weichen doch klar in die richtige Richtung gestellt.

Den Makel der eingeschränkten Förderfähigkeit des Konzepts mit weiterhin zwei Krankenhausstandorten räumte Zach ein. Aber nicht die Geschäftsführung des KRH, sondern die Regionsversammlung sei der Souverän. Für Rot-Grün stellte die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion fest: "Wir sind bereit, als Region den Großteil der Kosten zu tragen“ – zumal das Klinikgebäude in Großburgwedel ein Sanierungsfall sei. Finger weg würde bedeuten, dort alles beim Alten zu belassen.

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