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Dicke Eiche taugt nur zu Brennholz

Großburgwedel Dicke Eiche taugt nur zu Brennholz

Die Trockenheit hat ihren Stamm spröde werden lassen: Dietmar Fischer hat jetzt eine dicke alte Eiche an der Landesstraße fällen müssen, weil sie abgeknickt war.

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Dietmar Fischer zerlegt die der Trockenheit zum Opfer gefallene Eiche.

Quelle: Frank Walter

Burgwedel. Von der Landesstraße zwischen Isernhagen H.B. und Großburgwedel aus war der Schaden seit einigen Tagen gut zu sehen. Sicherlich war es doch ein Blitz, der die dicke Eiche gespalten und die Krone zu Boden geworfen hatte, sollte man annehmen. Weit gefehlt, sorgt jetzt Dietmar Fischer für Aufklärung - die Trockenheit der vergangenen Monate war schuld. So sei der Stamm spröde geworden, Regenfälle hätten das Blattwerk zu schwer werden lassen, der Wind übers Feld hätte dann den Rest erledigt - mit der Folge, dass der Stamm abgebrochen sei.

Auf gut 150 Jahre schätzt Fischer den Baum, dessen Überresten er jetzt mit der Motorsäge zuleibe rückt. Für edle Eichenmöbel wird das Holz aber keine Verwendung finden können - „das gibt ein paar Weidenpfähle, und der Rest ist Brennholz“, erläutert Fischer. Das liegt weniger am Zustand des Stammes, aus dem sich wohl noch manches Brett sägen ließe. „Die Sägewerke wollen kein Holz aus Isernhagen“, nennt Fischer den Grund - die vielen Bombensplitter aus dem Zweiten Weltkrieg, die auch nach 70 Jahren noch in vielen Stämmen steckten, seien schuld. Diese könnten die teuren Sägen beschädigen - „und mir hat’s auch schon manchmal Ketten zerrissen“, sagt Fischer mit Blick auf seine Motorsäge.

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