Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Es wird laut: Bahn tauscht Schwellen aus

Burgwedel Es wird laut: Bahn tauscht Schwellen aus

In Burgwedel werden im Mai in großem Stil Bahnschwellen ausgetauscht. Gleisanlieger müssen während der Arbeiten auch an Wochenenden sowie nachts mit Lärm rechnen. Auf ICE- und Metronom-Kunden kommen Unannehmlichkeiten zu.

Voriger Artikel
Sechstes Grundstück wird bebaut
Nächster Artikel
Nur ein bisschen Bewegungsfreiheit

Schweres Gerät fährt die Bahn im Mai auf, um auf der Bahnstrecke Hannover - Celle im Bereich Burgwedel die Schwellen auszutauschen.

Quelle: Roman Rose (Archiv)

Burgwedel/Isernhagen. Betroffen ist auf der Bahnstrecke Hannover-Celle der elf Kilometer lange Abschnitt zwischen Gewerbegebiet Isernhagen H.B. und dem verlängerten Herrenhäuser Weg nordwestlich von Wettmar. Wohngebieten werden die durchgehend arbeitenden Bautrupps in der Großburgwedeler Bahnhofsgegend sowie am Kleinburgwedeler Ortsrand sehr nahe kommen.

Für die Woche vom 2. bis 8. Mai hat die DB Netze vorbereitende Arbeiten angekündigt. Richtig los geht es am Sonntag, 8. Mai. Dann tritt die 315 Tonnen schwere Schnellumbaumaschine in Aktion, die alle wichtigen Arbeitsgänge des Schwellenwechsels auf einmal erledigt. Sie baggert den alten Kies aus dem Gleisbett aus, nimmt die alten Betonschwellen auf und ersetzt sie durch neue. Diesen „Hauptarbeiten“ folgen vom 25. bis 31. Mai noch Nacharbeiten.

DB Netze versichert, dass alles Mögliche getan werde, um Baulärm und Bauerschütterungen zu minimieren, die Baumaßnahme aber „wegen ihrer Dringlichkeit“ auch bei Überschreitung der Emissionsgrenzwerte durchgeführt werden müsse. Lärm verursachen außer den Maschinen auch die so genannten Rottenwarnanlagen, mit denen die Arbeiter im Baustellenbereich auf nahende Züge hingewiesen werden.

Während des Schwellenwechsels steht nur jeweils eins der beiden Streckengleise zur Verfügung. Einzelne Fernzüge erhalten – auch überregional – um bis zu 20 Minuten abweichende Fahrzeiten. Andere werden über Rotenburg oder Lehrte umgeleitet und fahren dadurch sogar bis zu 40 Minuten früher oder später. Die Bahn bittet ihre Kunden vorab um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6slqn371eautd2w7l5i
Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers

Fotostrecke Burgwedel: Zurück aus der Hölle des Flüchtlingslagers