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Absturzsicherung ist nur was für Schwindelfrei

Burgwedel Absturzsicherung ist nur was für Schwindelfrei

Die Burgwedeler Stadtfeuerwehr setzt die Ausbildung in "Absturzsicherung" fort. Nach dem dritten Lehrgang besitzen nun 15 Aktive aus den Ortsfeuerwehren diese Qualifikation, langfristig brauche „mehr oder weniger jeder Kamerad“ diese Befähigung, sagt Ausbilder Tibor Biczok.

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Tibor Biczok (links) und Volker Hennigs von der Ortsfeuerwehr Kleinburgwedel bewegen sich 30 Meter über der BioTech-Baustelle sicher auf dem Ausleger des Baukrans.

Quelle: Feuerwehr Großburgwedel

Großburgwedel. Die Sonne steht tief, auf der A 7 flutet der Verkehr vorbei, der Blick steil nach unten fällt auf die BioTech-Baustelle: Die Feuerwehrmänner, die am Donnerstagabend unter Anleitung von Großburgwedels stellvertretendem Ortsbrandmeister Tibor Biczok die letzte Praxiseinheit des 24-Stunden-Lehrgangs „Absturzsicherung“ absolviert haben, müssen schwindelfrei sein. In fast 30 Metern Höhe – alle zwei Meter wird ein Sicherungshaken gesetzt – bedeutet es trotzdem Überwindung, nach ganz vorne auf den Kranausleger zu klettern. Aber genau dort könnten die Retter ja gebraucht werden: etwa von jemandem, der seine Mutprobe längst bedauert und Hilfe beim Abstieg braucht.

Dass sie ihre Spezialausrüstung von der Bandschlinge bis zum Brust-Sitzgurtkombi im Griff haben, Knoten beherrschen und die Risiken richtig einschätzen, müssen die vier Aktiven am Sonnabend auch noch theoretisch unter Beweis stellen. Dann verfügt Burgwedels Stadtfeuerwehr schon über 15 Aktive mit der Qualifikation. Nächstes Jahr geht die Ausbildung weiter, kündigt Biczok an.

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