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Ein Student führt Burgwedels CDU-Ratsfraktion

Burgwedel Ein Student führt Burgwedels CDU-Ratsfraktion

Die CDU-Fraktion im Burgwedeler Rat hat mit Sebastian Müller das jüngste ihrer 16 Mitglieder zum Vorsitzenden gewählt. Den Liberalen haben die Christdemokraten ein Bündnis angeboten, das die Mehrheit im neuen Rat stellen würde.

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Die 16-köpfige CDU-Ratsfraktion hat Sebastian Müller aus Engensen einstimmig zu ihrem Vorsitzenden gewählt.

Quelle: Archiv

Burgwedel. In einem persönlichen Gespräch hat CDU-Chef Rainer Fredermann am Dienstag der FDP-Vorsitzenden Isa Huelsz das Angebot einer erneuten Zusammenarbeit im Rat unterbreitet. Die zuvor eigenständige Mehrheit hatten die Christdemokraten bei der Wahl im September verloren. Aber ihre verbliebenen 16 sowie die zwei FDP-Sitze würden bei einer Gruppenbildung für eine gemeinsame absolute Mehrheit „der bürgerlichen Mitte“ ausreichen, sagt Fredermann. Die ist ihm besonders im mächtigen Verwaltungsausschuss wichtig, in dem anderfalls Bürgermeister Axel Düker (SPD) das Zünglein an der Waage wäre.

„Das muss ich erst mit unseren Leuten beraten“, sagte Huelsz am Dienstag nach dem Treffen mit Fredermann. Im Wahlkampf hatte die FDP erklärt, als selbstständige Kraft eine absolute Mehrheit der CDU verhindern zu wollen. Gleichwohl spräche aus Huelsz’ Sicht manches auch für eine Gruppenbildung. Denn bei der aktuellen Konstellation im Rat – mit den drei Einzelkämpfern von WEB, AfD und Die Partei – müssten die Liberalen bei der Verteilung aller Ausschussmandate ins Losverfahren gegen die Unabhängigen, die ebenfalls zwei Mandate haben. Bei Lospech könne die FDP ihre Wahlversprechen nicht besonders wirksam vertreten, fürchtet Huelsz.

Ihr Verhandlungspartner bei der CDU ist nunmehr Sebastian Müller. Seinen Sitz im neuen Rat verdankt der neue Fraktionsvorsitzende als Nachrücker dem Mandatsverzicht von Heinz Heinicke. Mit Thorsten Rieckenberg und Fredermann wurden am Montagabend zwei altgediente Kommunalpolitiker zu Stellvertretern des 24-jährigen Maschinenbaustudenten aus Engensen gewählt. Auch über die Besetzung der Posten der Fachausschussvorsitzenden wurde beraten. Darüber wie auch über die ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter würden aber noch Gespräche mit allen Gruppen im Rat außer AfD und Unabhängigen geführt, erklärte Fredermann am Dienstag. Noch sei nichts in Stein gemeißelt.

Der Wettmarer hofft auf eine breite Verständigung darüber, den Ausschuss für Gebäude, Umwelt und Städtebau mit dem Planungs- und Tiefbauausschuss in einem Gremium zusammenzufassen, „weil bisher sehr viele Anträge in beiden Ausschüssen beraten wurden“. Jürgen Schodder, bislang Vorsitzender im Planungsausschuss, sei wegen seiner Erfahrung für die Leitung eines solchen neuen Gremiums der Favorit 
der CDU, so Fredermann.

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