Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Fuhrberg: Schulerweiterung kostet 5 Millionen Euro

Burgwedel Fuhrberg: Schulerweiterung kostet 5 Millionen Euro

Baukostensteigerungen und bislang nicht eingeplante Container für die Bauzeit: Diese beiden Faktoren lassen die geplanten Ausgaben für die Erweiterung der Grundschule Fuhrberg nach oben schnellen - auf rund fünf Millionen Euro.

Voriger Artikel
Gymnasium: Abriss und Neubau wirtschaftlicher
Nächster Artikel
Buntmetall-Diebe auf frischer Tat ertappt

Etwa so wird nach dem Entwurf der Planer der Schulhof nach der Erweiterung Grundschule Fuhrberg aussehen.

Quelle: andrea-butt

Fuhrberg. Nicht nur am Gymnasium Großburgwedel werden die Schüler bald Bagger anrollen sehen – auch die Grundschule Fuhrberg soll vergrößert und im Bestand saniert werden. Das Ergebnis eines Architektenwettbewerbes hatte der Rat bereits abgesegnet – jetzt aber wird es deutlich mehr Geld brauchen, um das Vorhaben zu realisieren. Wie der Schulausschuss am Montagabend erfuhr, sind die kalkulierten Kosten inzwischen um rund 945 000 Euro auf knapp 5 Millionen Euro gestiegen.

Um fast 15 Prozent sind allein die Preise in der Baubranche seit Beginn der Planung gestiegen. „Die Firmen können sich aktuell aussuchen, wo und was sie bauen. Das treibt die Kosten in die Höhe“, erklärte Kämmerer Christian Möhring den überraschten Politikern, dass dieser Aspekt allein 500.000 Euro Mehrkosten bedeute. Zudem – dieser Posten war in der Ursprungsplanung noch nicht kalkuliert – wird die Stadt für die Schüler Übergangslösungen während der Bauzeit schaffen müssen. In Containern sollen die Mensa und der Hort untergebracht werden, bis der Anbau fertig ist. Rund 250 000 Euro kalkuliert die Stadt dafür.

„Wir werden die Container nicht mieten, sondern kaufen“, betonte die Architektin der Stadt, Evelyn Schwalbach. Das habe Sinn, da mit Blick auf die Großbaustelle am Gymnasium auch dort in absehbarer Zeit die Container Verwendung finden könnten.

Außerdem ist die Stadt dem Wunsch der Politiker gefolgt und wird die Pausenhalle und die Mensa mit einer hohen Decke versehen – das Satteldach macht dies möglich. So müssen allerdings im Gebäude selbst weitere Räume für die Technik geschaffen werden, die ursprünglich im Dachboden untergebracht werden sollte. In der Summe sollten die Politiker knapp eine Million Euro mehr im Haushalt freigeben – dazu sahen sie sich auf die Schnelle aber nicht im Stande. Auch diese Schuldebatte wird nach der Beratung in den Fraktionen im nächsten Ausschuss fortgesetzt.

Von Carina Bahl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten