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Kirchhofsmauer von St. Petri wird saniert

Großburgwedel Kirchhofsmauer von St. Petri wird saniert

Die Jahrhunderte alte Kirchhofmauer von St. Petri in Großburgwedel wird saniert. Noch wird erforscht, wie groß die Schäden wirklich sind.

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Schadenserforschung: Olaf Schild schachtet die Kirchhofmauer auf der Innenseite aus. Als nächstes werden die Deckplatten aus Sandstein abgenommen.

Quelle: Martin Lauber

Thönse. Von oben dringt der Regen durch die Ritzen zwischen den alten Sandsteinplatten ins Gemäuer ein. Von unten graben Baumwurzeln sich in seine Fugen. Und von der Straßenseite her lässt das Dauervibrato des Durchgangsverkehrs den Mörtel auf den Bürgersteig rieseln. Keine Frage: Die 30 Meter lange und rund 40 Zentimeter dicke Kirchhofsmauer auf der Nordseite von St. Petri ist ein Sanierungsfall.

Und zwar ein Denkmal-geschützter: Laut Petri-Chronist Ulrich von Stackelberg wird die Mauer schon in Unterlagen aus dem 17. Jahrhundert erwähnt. Bis zum letzten Begräbnis im Mitteldorf anno 1824 war sie zugleich auch Friedhofsmauer und trug dereinst einen schmiedeeisernen Zaun. Charakteristisch ist das Baumaterial: Raseneisenstein, wie er sich auch im Kirchturm wiederfindet.
Nachdem der Kirchenvorstand und das zuständige Amt für Bau- und Kunstpflege in Celle grünes Licht für eine Sanierung gegeben haben, schachten seit Montag Mitarbeiter der Langenhagener Firma Mattischent.

Schon der erste Augenschein macht deutlich, dass die Mauer künftig ohne eine Wurzelsperre kaum wirksam geschützt werden kann. Vor allem aber, dass Ulrich von Stackelberg mit seiner Vermutung, dass der Raseneisenstein bröselt, recht hat. Gespannt ist er nun, welchen inneren Zustand die Mauer offenbaren wird, wenn die Sandsteinplatten abgenommen werden. Das Kunststück werde darin bestehen, sagt er, sie zu stabilisieren, ohne dass der Raseneisenstein unter dickem Putz verschwindet.

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