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Fahrradschutzstreifen werden die Regel

Burgwedel Fahrradschutzstreifen werden die Regel

Für Burgwedel hat die Region Hannover ihr langfristiges „Handlungskonzept Radverkehr“ bereits konkretisiert. Wo sie Ortsdurchfahrten erneuern muss, wie in Engensen, Wettmar, Kleinburgwedel und Thönse, sollen Radler sich hinterher die Straße auf Schutzstreifen mit dem Autoverkehr teilen.

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Die Karte zeigt, welche Ortsdurchfahrten und Radwege die Region bis 2020 wann erneuern und welche Radwege sie neu bauen will.

Burgwedel. Wo kein dichter Verkehr herrscht, gehören nach der Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) Radfahrer innerorts in der Regel auf die Fahrbahn. Fachleute halten markierte Schutzstreifen für sicherer als Radwege auf dem Gehweg. Zudem trügen sie dazu bei, dass Autos auf der schmaleren Straße langsamer unterwegs seien.

Die betreffenden StVO-Paragrafen hatte die Region im Hinterkopf, als sie die Burgwedeler Kreisstraßen, für die sie Baulastträger ist, unter die Lupe nahm. Nach einer Bestandsaufnahme wurden Prioritäten vergeben: Danach soll schon 2017 in Engensen und im Folgejahr dann in Kleinburgwedel und Wettmar (samt dem Abschnitt dazwischen) die Fahrbahn saniert werden. Bei dieser Gelegenheit würden, so Fachbereichsleiter Conrad Vinken, die innerörtlichen Radwege aufgegeben und durch Fahrradschutzstreifen auf beiden Richtungsspuren ersetzt. Auch die Bordsteine will die Region – nach den Wünschen der Stadt – erneuern, diese dann aber dauerhaft in städtische Baulast übertragen.

Tätig wird die Region auch bei den außerörtlichen Radwegen – die zwischen Thönse und Engensen (2018) sowie zwischen Kleinburgwedel und Wettmar (2019) sollen erneuert und auf die laut StVO vorgesehenen 2,50 Meter verbreitert werden. Falls bis dahin Planfeststellung und Grunderwerb abgeschlossen sowie eine Mitfinanzierung des Landes gewährleistet sind, soll 2018 der eigentlich für dieses Jahr geplante Radweg zwischen Thönse und Neuwarmbüchen neu gebaut werden. Unter dem gleichen Vorbehalt steht der Termin 2019 für den Neubau eines Radweges von Thönse nach Wettmar.

Und was ist mit dem Radweg von Großburgwedel über Oldhorst nach Schillerslage, der auf der Burgwedeler Wunschliste ganz oben steht? Rot markiert findet er sich ohne Termin zwar auch in der „Vorrangnetz“-Karte der Region. Originär zuständig ist aber das Land. In dessen Radwegekonzept rangieren diese 7,4 Radweg-Kilometer im „vordringlichen Bedarf“.

Von Martin Lauber

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