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OGS zieht in Albert-Schweitzer-Schule um

Burgwedel OGS zieht in Albert-Schweitzer-Schule um

Weil die Stadt Burgwedel das bisherige Domizil der Offenen Ganztagsschule (OGS) für die Unterbringung von Flüchtlingsfamilien benötigt, ist die Nachmittagsbetreuung für Schüler in die Albert-Schweitzer-Schule umgezogen.

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Dolmetscher Ahmad Alhassan (von links), Jugendpfleger Uli Appel, Erzieherinnen Sarah Winkel, Emma Oehl und Leiterin Katrin Leschke freuen sich über die neue Bleibe der Offenen Ganztagsschulen in der Albert-Schweitzer-Schule.

Quelle: Katarina Jarolim-Vormeier

Großburgwedel. Acht Jahre lang residierte die OGS in den Anfang der 90-iger Jahre ursprünglich für Flüchtlinge gebauten Baracken am südlichen Ende des Pausenhofs des Schulzentrums. Nun hat das städtische Betreuungsangebot für Fünft- bis Siebtklässler vom Gymnasiums, der Ober- und der Albert-Schweitzer-Schule Platz gemacht für Zuwandererfamilien.

"Den neuen Standort haben die Kinder schnell akzeptiert", sagt OGS-Leiterin Katrin Leschke. Ihr Team habe sich bemüht, die Räume wieder so einzurichten, wie sie vorher waren. "Der Wiedererkennungseffekt ist größer und somit auch der Wohlfühlfaktor", sagt sie. Oberschülerin Jascha sagt besonders der Entspannungsraum zu. "Hier klönen ich und meine Freundinnen gerne", sagt die Zehnjährige. Sofaecken, Krökel- und Billardtisch sowie ein Tresen mit Sitzgelegenheiten ergänzen die Ausstattung. Von Montag bis Donnerstag jeweils von 12.30 bis 16.30 Uhr betreut das Erzieherteam Sarah Winkel, Emma Oehl und Tobias Salge die Schüler.

Das pädagogische Angebot ist vor allem für Kinder gedacht, deren Eltern über den Pflichtunterricht hinaus noch ein zusätzliches und qualifiziertes Angebot suchen. Montags und mittwochs kommen rund 40 Schüler, dienstags und donnerstags hingegen nur etwa die Hälfte. Zu dem Angebot der OGS gehören: Mittagessen in der Mensa, Hausaufgabenbetreuung je nach Schulform und Nachmittagsangebote wie Sport und Basteln. "Unser Ganztagsangebot verfolgt das Ziel, über den eigentlichen Unterricht hinaus Hilfe, Unterstützung und Förderung zu ermöglichen", sagt Katrin Leschke.

Die Anmeldung gilt jeweils für die Dauer eines Schulhalbjahres und ist verpflichtend. Bis auf das Essen in der Mensa ist die Teilnahme an sämtlichen Angeboten der Offenen Ganztagsschulen kostenfrei. "Die Schüler haben hier mehr Freiheiten als in einem Hort", erklärt Leschke. Allerdings: Mobiltelefone sind in den OGS-Räumen tabu. „Das wird auch akzeptiert“, sagt sie.

Von Katarina Jarolim-Vormeier

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