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WEB will erneut auch im Rat mitreden

Burgwedel WEB will erneut auch im Rat mitreden

Die Wählergemeinschaft Engenser Bürger strebt die Mehrheit im Engenser Ortsrat und drei Sitze im Rat der Stadt Burgwedel an.

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Friedhelm Stein (links) ist Spitzenkandidat für Rat und Ortsrat, WEB-Vorsitzender Michael Wiekenberg ist einer von sieben Kandidaten für den Ortsrat.

Quelle: Carina Bahl

Burgwedel. „Wir sind Engenser, das lässt sich nicht wegdiskutieren“, sagt Friedhelm Stein von der Wählergemeinschaft Engenser Bürger (WEB). „Aber wir können über den Tellerrand schauen und haben Ideen für ganz Burgwedel.“ Das erklärte Ziel der WEB sei es daher, nicht nur die Mehrheit im Ortsrat Engensen zu verteidigen, sondern auch drei Sitze im Rat der Stadt zu holen. „Seit 15 Jahren gibt es die WEB und seit zehn Jahren arbeiten wir erfolgreich im Rat mit“, sagt Vorsitzender Michael Wiekenberg.

Kernthemen des WEB-Wahlprogramms sind beispielsweise eine zentrale Mehrzweckhalle für die Orte Engensen, Thönse und Wettmar. „In der Nähe der Mühle wäre eine Idee“, sagt Stein – „jedes Dorf sollte einen barrierefreien Raum haben, und dort wäre er für alle drei erreichbar.“ Um das Problem, der ständig geschlossenen Postfiliale in der Innenstadt zu beheben, will sich die WEB für eine Packstation einsetzen, zudem sprechen sich auch Stein und seine Mitstreiter für einen zweiten Markttag am Sonnabend aus.

Ein Anliegen der WEB bleibt die Schaffung von Möglichkeiten für naturnahe Bestattungen in Burgwedel wie beispielsweise mit einem Friedwald oder Ruheforst. „Nur, weil wir das in einer Legislaturperiode nicht durchbekommen haben, ist das Thema für uns nicht vom Tisch“, kündigt Stein einen erneuten Antrag an. Denkbar ist für ihn weiterhin der Märchenwald zwischen Burgwedel und Isernhagen, aber auch der Rhaden in Wettmar würde genügend Platz dafür bieten.

Die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen und der Ausbau von schnellem Internet in ganz Burgwedel schreibt die WEB ebenfalls in ihrem Programm groß.
Für Engensen selbst möchte die WEB einen Bolzplatz und die Möglichkeit der Obstensaftung auf dem Dorfplatz anregen – „damit das Obst von unseren Streuobstwiesen auch bei uns zu Saft werden kann“, erklärt Stein.

Ihre Arbeit im Rat kennzeichnen die WEB’ler als offen und kompromissbereit. „Wir unterstützen sinnvolle Anträge“, verspricht Wiekenberg. „Wir wollen Kommunalpolitik machen und keine Parteipolitik.“ Dementsprechend wolle die WEB auch weiterhin Veranstaltungen wie den Lebendigen Advent organisieren und die Bürger in Engensen mit regelmäßigen Rundbriefen versorgen.

Von Carina Bahl

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