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Wo Sonnenanbeter die Paddelquäler anfeuern

Großburgwedel Wo Sonnenanbeter die Paddelquäler anfeuern

Ein Boot mit Drachenkopf, 22 Paddler, ein Steuermann, ein Trommler, ein Rhythmus: So zieht ein Drachenboot in den Wettkampf. Das Rennen auf dem Springhorstsee bei Großburgwedel ist Kult: Am Sonnabend punktete die Veranstaltung von morgens bis nachts mit Hochsommerwetter.

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Und los geht es auf den See in mehreren Durchläufen.

Quelle: Kallenbach

Großburgwedel. Zur zehnten Auflage des Events kämpften 27 Mannschaften mit Sportlern von jung bis über 70 in mehreren Durchläufen, alles wieder gut organisiert vom Drachenbootverein Hannover. „Teamgeist, Spaß und ein bisschen sportlicher Hintergrund“, das nannte Vereinschef Kai Lindemann als wichtigste Zutaten für das Vergnügen - die schweißtreibende Muskelarbeit nicht zu vergessen. Veranstalter ist von Anfang an das Restaurant am Springhorstsee.

„Wir hätten auch 40 Mannschaften zum Start zulassen können“, berichtete Lindemann. Aber das Limit macht Sinn, damit möglichst viele Rennen gefahren werden konnten und jedes Drachenboot mindestens vier Mal an den Start gehen durfte. Vereine und Gruppen, die teilnahmen, hatten ihre Campingstationen am Seeufer aufgeschlagen. Auch Schaulustige lagerten familienweise auf Decken im Gras und machten sich einen schönen Tag mit Sportprogramm live. Aus der ganzen Region waren Zuschauer gekommen, und die Parkplätze - dicht.

12,50 Meter lang sind die Drachenboote, die ihre Mannschaften unter abenteuerlichen Namen wie Schachtpiraten, Staatsdrachen, Jogis Galeere oder Rail Dragons über die Start- und Ziellinien brachten. Martialisch vielleicht, aber eben nicht nur männlich: „In jedem Boot müssen sechs Frauen sitzen“, erklärte Lindemann. Und ohne Trommler an Bord wird eine Mannschaft sowieso disqualifiziert.

Etwa 600 Paddler brachten so zum Vergnügen ihre bei heftiger Sonne bewundernswerten Leistungen. Gern schicken große Firmen ihre Leute in Teams aufs Wasser, um sie zusammenzuschweißen - eine Rechnung, die offenbar aufgeht: In der Champions-Wertung siegten die Tui DraxX vor den Staatsdrachen und den Konica Minolta Blue Bulls. Bei den Superchampions gingen die  Paddelquäler aus Northeim vor Helma B(r)aumeister und den Concordia Dragons ins Ziel.

Nicht nur ein kulinarisches Rahmenprogramm gehörte zum zehnten Drachenbootfest; abends wurde wie stets Party gemacht mit Liveband und Feuerwerk. Manche Teilnehmer übernachteten gleich dort in frischer Luft, für Autofahrer standen auch Hotelbetten bereit.  

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