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Partnerschaftsverein trauert um Sigurd Paulsen

Burgwedel Partnerschaftsverein trauert um Sigurd Paulsen

Als großer Frankreich-Freund war er eine treibende Kraft: Der Partnerschaftsverein Domfront-Burgwedel trauert um seinen langjährigen zweiten Vorsitzenden Dr. Sigurd Paulsen, der am Donnerstag, 13. Juli, nach langer Krankheit gestorben ist.

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Die Feier zum 20. Geburtstag der Städtepartnerschaft auf dem Domfront-Platz besuchte Sigurd Paulsen 2016 noch gemeinsam mit "Adoptivtochter" Aurelie Poussier aus Domfont.

Quelle: Archiv

Burgwedel.. „Wir verlieren mit Dr. Sigurd Paulsen eine treibende Kraft des Vereins. Bis ins hohe Alter hat er sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen für die Freundschaft zwischen Domfront und Burgwedel eingesetzt“, sagt Vorsitzender Andreas Listing. „Er wird uns sehr fehlen.“

Nach 18 Jahren Vorstandsarbeit hatte sich Paulsen, der Frankreich während seines Studiums in Caen lieben gelernt hatte, im Jahr 2015 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand zurückgezogen. Die Mitglieder wählten ihn zum ersten Ehrenmitglied des Vereins. Noch beim Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft war Paulsen 2016 auf dem Domfrontplatz dabei.

Tief getroffen hat der Tod Paulsens auch die zahlreichen Freunde in Domfront – wie die Familie von Michel Poussier. Beide Töchter waren regelmäßig zu Gast in der Familie des pensionierten Geologen in Großburgwedel. Während eine große Reisegruppe über Himmelfahrt nach Domfront aufbrach, hatte Aurelie Poussier, inzwischen Deutschlehrerin am Gymnasium von Domfront, die Reise in die Gegenrichtung angetreten, um bei Sigurd Paulsen zu sein. Zum ersten Mal konnte er die Fahrt in die Partnerstadt nicht mehr mitmachen.

Ebenso tief betroffen ist die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins in der Normandie. Marielaure Prod’homme erklärte: „Domfront trauert um einen sehr guten Freund.“

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