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Ja zum Wasserspiel, wenn genug Spenden fließen

Großburgwedel Ja zum Wasserspiel, wenn genug Spenden fließen

Der Plan steht: Zehn Düsen soll das repräsentative Wasserspiel auf dem Domfrontplatz erhalten. 100 000 Euro wird die Installation kosten – 30 000 Euro werden aus Steuermitteln bereit gestellt. Den Rest sollen die Bürger finanzieren.

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Wasserspiele sollen den Domfrontplatz in Großburgwedel attraktiver machen.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. Die jahrelange Diskussion um einen Brunnen auf dem Domfrontplatz soll ein Happy End bekommen – zumindest wenn es nach den Mitgliedern des Städtebauausschusses geht. Am Dienstagabend sprachen sich die Politiker einhellig für ein Wasserspiel mit zehn ebenerdige Düsen aus, sodass diese für Veranstaltungen ausgeschaltet werden können und stets überfahrbar sind. Wann allerdings mit einer Umsetzung zu rechnen ist, bleibt fraglich. 30 000 Euro werden im Haushalt Jahr für Jahr weitergeschoben, bis die kalkulierte Summe für das Wasserspiel in Höhe von 100 000 Euro zusammen gekommen ist.

„Ich glaube, den Rest bekommen wir als Spenden zusammen“, zeigte sich nicht nur Heinz-Theo Rockahr (CDU) optimistisch, dass den Bürger die geplante Aufwertung des Platzes derart wichtig ist, dass sie zum Spenden bereit sind. Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller (CDU) soll federführend die Spendensammlung vorantreiben – „er hat sich angeboten“, betonte der Ausschussvorsitzende Heinz Heinicke (CDU).

Burgwedels Umweltkoordinator Malte Schubert warnte aber davor, die Umsetzung zu lange hinauszuzögern: „Wenn Menschen spenden, dann wollen sie auch sehen, dass mit dem Geld etwas passiert.“ Die Gefahr, dass Spender mit der Zeit wieder abspringen, wenn es nicht vorangeht, sei groß. Um die Spendenbereitschaft der Burgwedeler anzukurbeln, soll die Verwaltung auf Wunsch des Ausschusses nun eine Art Flyer entwerfen und einen Aushang im Rathaus machen, wie das Wasserspiel einmal aussehen könnte.

Auch eine Tafel mit den Namen der Spender und Sponsoringpakete für Unternehmen könnte sich der Ausschuss vorstellen. Klar ist jedoch: „Das Wasserspiel gibt es nur, wenn wir das Geld zusammen bekommen“, fasste es Joachim Lücke (SPD) noch einmal zusammen. 30 000 Euro aus Haushaltsmitteln seien bereits „ein großer Schluck aus der Pulle.“

Von Carina Bahl

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