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Der Mister President vom Lahberg ist ein Rappe

Burgwedel Der Mister President vom Lahberg ist ein Rappe

Der amerikanische Präsident ist wieder abgereist, aber sein Engenser Namensvetter bleibt: „Barack O’bama“, ein stattlicher Hannoveraner-Rappe, hat in Wilkens Dressurstall am Lahberg Familienanschluss.

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Kristin und Antje Wilkens haben beide Barack O'bama ins Herz geschlossen.

Quelle: Martin Lauber

Engensen. Als schwarzes Hengstfohlen wurde "Barack O’bama" 2009 in Ostfriesland geboren, im Jahr des Amtsantritts des ersten farbigen US-Präsidenten der Geschichte. Das war Anlass für die originelle Namensgebung. Weil der Name bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) aber schon an einen Württemberger Hengst vergeben war und Sportpferde einen einzigartigen Namen haben müssen, schuf der Züchter aus der Nähe von Jever mit einem Apostroph den obligatorischen Unterschied.

"Der Name passt. Er ist schwarz, groß und schön", da sind Kristin und Antje Wilkens einer Meinung. Der Hannoveraner gehört der Mutter, die Tochter reitet ihn. Beide haben ihn so ins Herz geschlossen, dass er für sie fraglos zur Familie gehört. Und als bekennende Fans des US-Präsidenten fällt ihnen zu beiden Obamas, ob mit oder ohne Apostroph, jede Menge Positives ein: Beide hätten Charakter, seien charmant und sehr ausdrucksstark.

Sogar das berühmte "Yes, we can!" hat am Lahberg seinen speziellen Bezug zum Hingucker des Dressurstalls: "Egal, wie eigenwillig er war, wir haben immer daran geglaubt, dass wir es zusammen schaffen", erklärt Antje Wilkens, die im Hauptberuf als Reittrainerin arbeitet. Bis zu Deutschen Meisterschaften hat die Sonderpädagogin und Dressurreiterin ihre Schülerinnen schon gebracht. "Mein Herzblut steckt da drin", sagt die zweifache Mutter. Für O’bama hat sie gleichwohl mindestens eine Stunde Zeit pro Tag.

Ihre Mutter hatte den Stall am Lahberg seit 1982 aufgebaut. Kristin Wilkens erinnert sich genau an die Auktion in Verden, wo sie anno 2009 "Barack O’bama" ersteigert hatte. Sein körperlichen Fähigkeiten habe sie sofort erkannt – den Schub und die Kraft in der Hinterhand. Und die Reitlehrerin sollte Recht behalten. Mit ihrer Tochter hat der Rappe vergangenes Jahr schon fünf M-Dressuren gewonnen. Barack O’bama gehe bereits die zweit-schwerste Dressurstufe S und ermutige zu Hoffnungen: "Es wäre schön, wenn er irgendwann Grand Prix geht", sagt Kristin Wilkens. "Das Talent hat er."

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Mit seiner Größe und Statur ist Barack O'bama ein echter Hingucker. Bei Turnieren sind einfache Zeltboxen zu klein für den Hannoveraner-Rappen.

Quelle: Martin Lauber
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