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Vlies aus Polyester ebnet die Heierdrift

Burgwedel Vlies aus Polyester ebnet die Heierdrift

Eine spektakuläre Sanierung der Straße Heierdrift ist am Freitag in Wettmar über die Bühne gegangen. Arbeiter klebten auf den 700 Meter langen Abschnitt Glasfasergitter auf die erste Schicht des Asphaltbelags.

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Mit sogenannten Geogittern sanieren Arbeiter die Straße Heierdrift in Wettmar. Geklebt werden die Bahnen mit Bitumen.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Wettmar. Von Weitem sah der Straßenbelag wie eine dünne Schnee- oder Eisschicht aus – und das mitten im Sommer? Bei näherer Betrachtung entpuppte sich die Schicht auf der Straße als ein robuster, weißer Kunststoffvlies. Diesen verlegten Mitarbeiter der beauftragten Firma Herbers bahnenweise.

Weil erhebliche Unebenheiten und Risse im Asphalt waren, musste der Belag zwischen der Bruchstraße und der Kreisstraße 119 erneuert werden. "Zum letzten Mal haben wir das ungewöhnliche Verfahren vor mehr als zehn Jahren angewandt", sagte Alexej Wyshimok vom städtischen Bauamt. Seinen Angaben zufolge ist die Fahrbahndecke extrem dünn und musste deshalb mit dem sogenannten Geogitter geebnet und stabilisiert werden. Zuvor frästen die Arbeiter eine etwa vier Zentimeter dünne Schicht von der Decke ab. Anschließen wurde der Bitumenkleber aufgetragen und darauf die weißen Polyester-Bahnen gelegt.

Detailarbeit war der Kreuzungsbereich am Lönsweg und Herrenhäuser Straße. "Dort müssen wir die Bahnen an die Straßenkrümmung anpassen und zurechtschneiden", erklärte Bauleiter Hans-Jürgen Kösters. Damit die Anwohner die Straße bis zur endgültigen Asphaltierung am Donnerstag befahren können, wurde auf den Vlies vorübergehend Splitt aufgetragen.

Von Katerina jarolim-vormeier

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