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Das Chaos wiederholt sich

Großburgwedel/Isernhagen H.B. Das Chaos wiederholt sich

Alles besser? Von wegen: Auch am zweiten Tag hat die Baustelle auf der L381 vor der Rossmann-Zentrale für lange Staus gesorgt. Erneut musste die Polizei den Verkehr regeln.

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Im morgendlichen Berufsverkehr muss die Polizei übernehmen, um das Verkehrschaos aufzulösen.

Quelle: Frank Walter

Großburgwedel/Isernhagen H.B.. Eigentlich sollte doch alles rollen: Nach dem Verkehrschaos am Montagmorgen hatte die Stadtverwaltung darauf gedrungen, dass die für die Baustellensicherung zuständige Firma die Baustellenampeln am Dienstagmorgen per Hand schalten lässt. Doch es kam anders: Bei der Firma habe es "ein Informationsdefizit" gegeben, es sein kein entsprechender Mitarbeiter vor Ort gewesen, gab Harald Rietz aus der Tiefbauabteilung der Stadtverwaltung am Morgen Auskunft. "Und deshalb gab es wieder die gleichen Zustände, die wir doch vermeiden wollten."

Das Chaos vom Montagmorgen wiederholte sich am Dienstag: Der Verkehr auf der Autobahn 7 aus Richtung Hannover staute sich mehrere Hundert Meter weit zurück, dicht an dicht standen die Fahrzeuge auf dem Standstreifen. An der Ikea-Kreuzung trafen die Autofahrer auf den Verkehr aus Richtung Großburgwedel und Isernhagen H.B. - mit der Folge, dass sich kaum noch etwas bewegte.

Um 7.45 Uhr übernahmen vier Beamte des Polizeikommissariats Großburgwedel die Verkehrsregelung. "Das kann aber keine Dauerlösung sein", so ein Polizist. Rund zehn Minuten lang bekamen zunächst die Autos von der A7 freie Fahrt, doch die Lage entspannte sich erst nachhaltig, als die Bauarbeiter gegen 8.20 Uhr ihre Baumaschinen und alle Warnbaken an die Seite räumten und beide Fahrstreifen der L381 für den Verkehr freigaben. Die einspurige Verkehrsführung, die nötig ist, um den Bau einer Abbiegespur ins neue Gewerbegebiet hinter Rossmann vorzubereiten, wurde erst im Laufe des Vormittags wieder reaktiviert.

Die Baustellensicherungsfirma wollte sich gestern nicht weiter äußern. Man müsse erst einmal prüfen, was passiert sei, so ein Mitarbeiter.

Für Mittwochmorgen hat die Stadt jetzt erneut auf eine Handschaltung der Ampeln zwischen 7 und 9 Uhr gedrängt. "Das ist mit der zuständigen Firma und der Verkehrsbehörde der Region so besprochen", so Tiefbau-Mitarbeiter Rietz. Falls die Handsteuerung Staus nicht verhindern könne, dann werde man die Baken wieder an die Seite räumen. Tagsüber, das habe sich am Montag gezeigt, drohten keine Staus. Und vermutlich könnten die Baustellenampeln am Freitag abgebaut werden.

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Von Frank Walter

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