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Fabelhafte Haydn-Premiere im Amtshof

Großburgwedel Fabelhafte Haydn-Premiere im Amtshof

Barocke Kleider, klassische Musik - und am Ende erklingt das Deutschlandlied. Bloß auf den ersten Blick scheint das Programm der szenischen Musikaufführung „Haydn fabelhaft“ recht altbacken. Doch die Zuschauer im ausverkauften Amtshof merkten schnell, dass sich hinter der barocken Fassade mehr verbirgt.

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Kinder aus vielen Herkunftsländern schlüpfen in Barockkostüme und nehmen im Großburgwedeler Amtshof die Zuschauer mit in die Lebenswelt von Joseph Haydn.

Quelle: Mario Moers

Burgwedel. Das Theaterprojekt der Initiative „Kunst und Kultur für Kinder“ (KuK) beweist das häufig vernachlässigte integrative Potenzial der Klassik. Kinder aus den unterschiedlichen sozialen Schichten und Kulturen brachten am Sonnabend und Sonntag die Lebensgeschichte des Komponisten Joseph Haydn auf die Bühne.

Kinder aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern schlüpften in Barockkostüme und nahmen im Großburgwedeler Amtshof die Zuschauer mit in die Lebenszeit von Joeseph Haydn.

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Zu den Darstellern zählten auch Flüchtlinge, die erst seit einigen Wochen in Großburgwedel leben. Ein afghanischer Schneider entwarf barocke Prachtkostüme. Dass man sich bei den Proben mitunter mit Händen und Füßen verständigte, ist dem Stück nicht anzumerken. „Um uns zu verstehen, haben wir eine neue Sprache gelernt, die Pantomime“, so KuK-Initiatorin Regina Gresbrand.

Von Mario Moers

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