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Kinderreiche Familie hat neues Heim gefunden

Fuhrberg Kinderreiche Familie hat neues Heim gefunden

Wohnung gekündigt und kinderreich: Nadine und Jens Simon aus Fuhrberg hatten monatelang erfolglos nach Ersatz gesucht. Doch nur eine Woche nach dem Bericht in der Nordhannoverschen Zeitung über ihre Notlage gibt es jetzt ein Happy End.

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Leon (14, von links), Luca (10), Levin (8) und Marvin (12) freuen sich mit ihren Eltern Nadine und Jens Simon auf ihr neues Zuhause in Großburgwedel.

Quelle: Martin Lauber

Fuhrberg. Von ihrem geheimen Favoriten hatten die Eltern ihren Söhnen Leon, Marvin, Luca und Levin vorsichtshalber nichts erzählt - zu unwahrscheinlich erschien es dem berufstätigen Ehepaar, dass es für das schöne Reihenmittelhaus mit Garten in ruhiger Großburgwedeler Randlage den Zuschlag erhalten würde.

Doch dann klingelte am Montag um 10.30 Uhr das Telefon - und der Vermieter am anderen Ende sagte, er habe da noch ein "Ostergeschenk", inklusive der Einladung an die Kinder, sich ihr künftiges Zuhause auch gerne mal persönlich anzuschauen. "Das haben wir erst mal gefeiert", berichtet Jens Simon. "Das ist alles, was man haben möchte:" Die beiden größeren Jungs werden die Schule nicht wechseln müssen, Nadine Simon kann ihre Arbeitsstelle in Großburgwedel künftig sogar mit dem Fahrrad erreichen. Und die Vermieterin der jetzigen Wohnung in Fuhrberg, die der Familie wegen Eigenbedarfs zum Mai gekündigt hatte, ist bereit, zwei Monate Nachschlag zu gewähren. Denn bis Juli wird es dauern, bis das neue Heim der Simons von oben bis unten durchsaniert sein wird.

"Wir hätten alles genommen, um eine Obdachlosigkeit zu vermeiden"

Eine ereignisreiche Woche lag bereits am Ostermontag hinter der sympathischen Familie, deren Wohnungssuche sogar von Fuhrbergs Pastor im Gottesdienst unterstützt worden war. Der Türöffner zu den Häusern und Herzen vieler Vermieter war aber der Bericht in der Nordhannoverschen. Daraufhin hätten ihn "ganz viele nette Angebote" erreicht, berichtet Vater Simon.

Unter den rund 15 Offerten sei sogar eine echte "Traumimmobilie" gewesen. Aber der Umzug dorthin hätte bedeutet, dass die Kinder ihre Kontakte hätten kappen müssen. Einige der anderen Gebäuden, die die Fuhrberger besichtigten, hätten eine Grundsanierung nötig gehabt, oder Schlafräume hätten im Keller eingerichtet werden müssen. Trotzdem sei er auch für diese Angebote dankbar, erklärt Jens Simon: "Wir hätten wohl alles genommen, um eine Obdachlosigkeit zu vermeiden."

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