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Fest bietet der ganze Familie Abwechslung

Fuhrberg Fest bietet der ganze Familie Abwechslung

Was vor 15 Jahren hoffnungsvoll begonnen hatte, währt noch immer: Buntes Treiben hat am Sonntag beim Erntedankfest zwischen der Ludwig-Harms-Kirche und dem Gemeindehaus geherrscht. Kleine und große Besucher tummelten sich unter den großen Eichen - und hatten alle ihren Spaß.

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Emilia (links) und Carolin Schnou stellen ein Insektenhotel her.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Fuhrberg. Liam sägte, was das Zeug hält. Der Achtjährige beteiligte sich am Wett-Sägen des Forstverbandes Fuhrberg. Exakt 500 Gramm sollte das Holzstück am Ende wiegen - und der Junge kam mit 492 Gramm ganz nah an die Marke heran. "Das ist bisher das beste Ergebnis", lobte Förster Christian Oehlschläger. Das Angebot des Forstverbandes war aber nur eines von vielen auf dem bunten Festplatz.

Auf der anderen Seite der Kirche bot die Fuhrberger Zimmerei an, ein Insektenhotel zu bauen. Emilia und ihre Mutter Carolin Schnou kürzten eifrig lange Strohhalme und befestigten sie in dem vorgefertigten Insektenhäuschen. "Das ist eine tolle Idee, und es macht Spaß", stellte Carolin Schnou fest.

Während die Erwachsenen klönten, waren zahlreiche Kinder kaum zu halten: Neben vielen anderen Kinderaktionen lockten eine Hüpfburg und ein Kinderkarusselldie Jüngsten aufs Erntedankfest. Das Team der Kindertagesstätte erfüllte mit bunter Schminke Kinderwünsche: "Ich werde als Spiderman geschminkt, das wollte ich schon immer einmal sein", sagte der siebenjährige Julian voller Freude.

Ein besonderer Anziehungspunkt war die Präsentation des historischen Spritzenwagens. Rainer Espey, Jörg Lüssenhop und Bernd Hornbostel von der sogenannten Spritzengruppe  posierten mit ihren alten Uniformen vor dem restaurierten Wagen und machten so auf die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Fuhrberger Feuerwehr vom 7. bis 9. September 2018 aufmerksam - und "ein Handdruckspritzen-Wettbewerb steht dann auch auf dem Programm", pries Espey, der als 2. Hauptmann fungiert, die Veranstaltung an.

Mit einem Alphorn-Konzert sollte das Fest am Sonntagmittag enden, das Ortsbürgermeister Heinrich Neddermeyer und Friedhelm Sulfrian vom Kirchenvorstand auf die Beine organisiert hatten. "Das Konzept scheint gut zu sein, sonst würden nicht so viele Leute kommen", bilanzierte der Ortsbürgermeister.

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Von Katerina jarolim-vormeier

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