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Mit mehr Jugend ins Jubiläum?

Burgwedel Mit mehr Jugend ins Jubiläum?

Mit 37 Einsätzen hat die Feuerwehr Kleinburgwedel ein Allzeithoch in der Statistik erreicht – ein Grund mehr, mit einer Jugendabteilung die Zukunft zu sichern. Das ideale Geschenk zum 125-Jährigen?

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Bernd Lück (von links) überreicht das Kunstwerk anlässlich des Jubiläumsjahres an Walter Sonnefeld und Florian Leisenberg .In stundenlanger Kleinarbeit erstellte Bernd Lück dieses Werk aus Schiefer und Kupfer.

Quelle: privat

Kleinburgwedel. Beständigkeit zeichnet die Feuerwehr Kleinburgwedel aus, da sprechen die Zahlen für sich. Seit 125 Jahren stehen freiwillige Retter im Ort parat, um im Notfall den Nachbarn zu helfen. Im Kommando wechselten bei der Jahresversammlung erstmals nach 20 Jahren der Musikzugführer, nach 22 Jahren der Sicherheitsbeauftragte und nach mehr als 25 und 35 Jahren die beiden Gruppenführer. „Man kann natürlich negativ denken, die kleben an ihren Posten“, überlegte Ortsbrandmeister Walter Sonnefeld laut. Er hingegen sehe Kontinuität positiv – und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Im neuen Kommando bin ich der älteste Sack und in drei Jahren ist für mich auch Schluss.“

Kein Wunder, dass da mit Blick auf das Jubiläumsjahr besondere Wünsche aufkommen, wenn es um den Nachwuchs geht. Seit 15  Jahren hält sich die Einsatzabteilung bei 40 bis 50 Personen. „Trotz dieser positiven Zahlen planen wir die Gründung einer Jugendfeuerwehr“, verkündete Sonnefeld. Denn nur wer bereits die Jugendlichen für die Feuerwehr begeistert, ist auch in der Einsatzabteilung dauerhaft gut aufgestellt. Und diese war 2015 gefragter denn je: 15 Brände mussten gelöscht, ­18-mal musste technische Hilfe geleistet und vier Brandsicherheitswachen mussten gestellt werden. Um eine Jugendfeuerwehr zu gründen, fehlt den Kleinburgwedelern aber noch das Team. „Es wird Personal benötigt, das die Jugendlichen betreut“, rief Sonnefeld zum Mitmachen auf. Interessierte müssten nicht unbedingt ausgebildete Feuerwehrleute sein, da ein Großteil der Aufgaben allgemeine Jugendarbeit sei. „Es können auch passive Mitglieder dabei mitarbeiten.“ Wer Lust dazu hat, sollte sich bei ihm melden.

Ein besonders beständiges, weil stabiles Geschenk gab es zum Schluss schon vor dem eigentlichen Geburtstag am 20. September: Bernd Lück überreichte seinen Kameraden den Heiligen St. Florian aus Schiefer und Kupfer. Mit dem Schutzpatron anbei kann im Jubiläumsjahr jetzt ja gar nichts mehr schiefgehen.

Von Carina Bahl

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