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Ausschuss genehmigt neue Einsatzfahrzeuge

Burgwedel Ausschuss genehmigt neue Einsatzfahrzeuge

Noch vor Fertigstellung des Feuerwehrbedarfsplans hat der Fachausschuss am Dienstagabend grünes Licht für zwei neue Einsatzfahrzeuge gegeben: Für rund 600.000 Euro sollen die Feuerwehren in Fuhrberg und Wettmar zwei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge erhalten.

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Zwei neue Einsatzfahrzeuge will die Stadt Burgwedel für die Feuerwehren in Fuhrberg und Wettmar anschaffen.

Quelle: Symbolbild

Burgwedel. „Na, das ging ja jetzt mal gut“, brachte es Lothar Urban (SPD), Vorsitzender des Feuerschutzausschusses, nach nur zehn Minuten Diskussion und einhelliger Abstimmung spontan auf den Punkt – und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

In der Tat gab es für die Politiker aber auch nur wenig zu diskutieren über den Antrag des Stadtkommandos der Burgwedeler Feuerwehr. Das Tanklöschgruppenfahrzeug in Fuhrberg und das einfache Löschgruppenfahrzeug in Wettmar sind mit ihren 23 und 25 Jahren nicht nur sehr alt, sondern auch reparaturbedürftig, wie ein Gutachten belegt. In diese Fahrzeuge noch einmal zu investieren, davon raten die Prüfer ab.

Der Plan sieht daher jetzt eine Investition von fast 600.000 Euro vor, um den Fuhrpark der beiden Stützpunktfeuerwehren wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Für Fuhrberg ist ein sogenanntes HLF 20 angedacht, für Wettmar ein HLF 10. Beide Feuerwehrautos sind damit sowohl für Löscheinsätze geeignet als auch für technische Hilfeleistung – das entsprechende Werkzeug ist an Bord. Lediglich die beiden Wassertanks unterscheiden sich mit 2000 und 1000 Litern in ihrer Größe.

Der Feuerwehrbedarfsplan, den die Stadt aktuell erstellen lässt, wird für Dezember erwartet – eine Vorab-Stellungnahme des Gutachters hat beide Fahrzeuge aber bereits als „bedarfsgerecht“ eingestuft. Interessant dürfte die Einschätzung im Bedarfsplans zu den Feuerwehrhäusern werden. Klar ist schon jetzt: Das neue HLF 10 passt nicht ins Gerätehaus in Wettmar. Daher wird die Stadt kurzfristig weitere 25.000 Euro investieren, um die Einfahrt zur Fahrzeughalle zu vergrößern.

Weitere 20.000 Euro sollen im Haushalt für die Feuerwehr eingestellt werden, um kleinere Geräte anzuschaffen – je nach Bedarf. Für 30 000 Euro sollen Löschbrunnen errichtet werden. Der Feuerwehrbedarfsplan wird an diesem Punkt ebenfalls eine Marschroute vorgeben – Überprüfungen in den vergangenen Jahren hatten laut Ordnungsamtleiterin Andrea Stroker bereits ergeben, dass viele Brunnen neu gesetzt werden müssten. „Ein Überblick ist wichtig“, mahnte Jürgen Schodder (CDU). Wenn die Löschwasserversorgung nicht ausreiche, „müssen wir da schnell ran.“

Von Carina Bahl

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