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Im Dezember werden erste Online-Kunden beliefert

Burgwedel Im Dezember werden erste Online-Kunden beliefert

Besuch bekam die Fiege-Baustelle hinter der der Rossmann-Zentrale am Mittwoch von Jan Fiege, Mitglied der Geschäftsführung, und Burgwedels Bürgermeister Axel Düker. Die Arbeiten sind auf den 1. Dezember fokussiert: Dann soll der Betrieb starten.

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Für den ersten von vier Hallenabschnitten werden die Betonstützen gestellt.

Quelle: Martin Lauber

Martin Lauber. Managing Director Real Estate“ steht auf der Visitenkarte: Jan Fiege ist im Grevener Familienunternehmen, das seinen Namen trägt und das bundesweit 75 Logistik-Stützpunkte unterhält, schwerpunktmäßig für die neuen Immobilien zuständig. Am Mittwoch hat er gemeinsam mit Bürgermeister Axel Düker dem 76. deutschen Standort in Großburgwedel seinen ersten Baustellenbesuch abgestattet. 35 Millionen Euro investiert das Unternehmen dort.

Auf dem 80 000 Quadratmeter großen Grundstück hinter der Rossmann-Zentrale werden derzeit die Betonstützen für den ersten von insgesamt vier jeweils 10 000 Quadratmeter großen Hallenabschnitten gestellt. Fürs erste Achtel stehen auch bereits die Außenwände. Der Bauzeitplan ist auf ein fixes Datum fokussiert: Am 1. Dezember soll der Betrieb losgehen. Kundenakquise läuft Als sogenannter Kontraktlogistiker will Fiege für seinen neuen Standort direkt an der A 7 vor allem neue Kunden aus den Bereich Mode und Online-Handel gewinnen.

Im 
E-Commerce würden zweistellige Zuwachsraten geschrieben, sagt Fiege – für Großburgwedel laufe die Akquise. Dass über die Verpachtung eines der Hallenabschnitte an Rossmann verhandelt werde, bestätigte Fiege.

Arbeitsplätze „relativ flexibel“

Den Personalbedarf kalkuliert das Unternehmen auf 200 bis 400 Beschäftigte. Lagerung, Kommissionierung, Warenkontrolle, Etikettierung, Verpackung – daran hingen sowohl kaufmännische und akademische wie auch technische und IT-Arbeitsplätze. In der Hauptsache werden aber Kräfte gebraucht, die nur angelernt werden müssen. Die Mitarbeiterverfügbarkeit sei ein wesentlicher Faktor, Personal sei immer schwerer zu finden, erklärt Geschäftsleiter Fiege.

Aber selbst am Standort Burgwedel mit einer Arbeitslosenquote von nur 
4 Prozent ist er in dieser Beziehung zuversichtlich. Denn viele der Arbeitsplätze im Logistikzentrum seien attraktiv, weil sie „relativ flexibel“ seien, zu Vollzeit gebe es viele Alternativen. Das korrespondiere mit dem stark schwankenden Arbeitsanfall im Online-Handel – sogar innerhalb einer jeden Woche: So müssten montags beispielsweise regelmäßig die Bestellungen vom Wochenende abgearbeitet werden.

„Gut angekommen“

„Wir sind gut in Burgwedel angekommen“, das wollte Jan Fiege durchaus auch als Kompliment an die Stadtverwaltung verstanden wissen. Alle Planungen seien Hand in Hand gelaufen. Der Stadt sei es „fast auf die Minute“ gelungen, dass mit Beginn der Arbeiten eine asphaltierte Straße zur Baustelle zur Verfügung stand, unterstrich Bürgermeister Düker, dass die Kommune ihre Hausaufgaben gemacht habe. Dank eines abgestimmten Verkehrskonzepts seien in der ersten Bauphase 1500 Lastwagenladungen mit 20 000 Kubikmeter Bodenaushub störungsfrei abtransportiert worden – ohne eine einzige Bürgerbeschwerde.

120 Lastwagen am Tag sind Obergrenze

Wichtig, besonders für die Anlieger der Isernhagener Altdörfer: 120 Lastwagen am Tag sind laut Baugenehmigung die Obergrenze für den An- und Auslieferverkehr des Fiege-Logistikzentrums. Gearbeitet wird Am Berghopsfeld (so heißt die neue Erschließungsstraße ins Gewerbegebiet VII) nach Aussage von Jan Fiege in der Regel an fünf Werktagen im Zweischichtbetrieb, bisweilen auch am Sonnabend. Der Verkehr werde sich gleichmäßig über den Tag verteilen – mit Spitzen am Nachmittag. Dann werde die Ware, die in Großburgwedel für Online-Händler kommissioniert und verpackt wird, zu den Paketzentren gebracht. „Die Lkw werden per se auf die Autobahn fahren“, sicherte Fiege zu. Dazu werde es entsprechende Instruktionen an die Fahrer geben. Lange aufhalten werden sich die Laster nicht auf dem Gelände: Nur die Wechselbrücken werden dort getauscht. Laut Bürgermeister Axel Düker ist vereinbart, dass alle Lastwagen ausschließlich auf dem Fiege-Areal parken werden.

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Jan Fiege wird auf der Baustelle von einem hannoverschen Lokalsender interviewt.

Quelle: Martin Lauber
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