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Geschenkt: 100 selbst genähte Stofftaschen

Burgwedel Geschenkt: 100 selbst genähte Stofftaschen

Stofftaschen gab es am Donnerstag auf dem Großburgwedeler Wochenmarkt geschenkt - eine interkulturelle Aktion für die Umwelt.

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Die ersten 100 von Flüchtlingen und ehrenamtlichen ikm-Helferinnen genähten Taschen finden auf dem Wochenmarkt reißenden Absatz.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. Zig Meter Stoff haben sie vernäht und das Obst- und Gemüsedekor bunt ausgemalt. Nach und nach sollen ihre schicken selbstgenähten Taschen auf dem Wochenmarkt die Plastikbeutel verdrängen. Das haben Flüchtlinge wie Helfer aus dem Treff des Vereins Interkulturelles Miteinander (ikm) sich fest vorgenommen.

Gemessen am Ansturm am Donnerstag könnte das auch klappen: Nach 20 Minuten war die Hälfte der 100-er Start-Kollektion verschenkt, allenfalls eine Spende wurde akzeptiert. Im Mittelpunkt stehe das Miteinander, erklärte ikm-Initiatorin Regina Gresbrand – auch das mit der Natur.

In erster Linie griffen Frauen zu, wie Wochenmarktkundin Karin Panske, die die Aktion "ganz toll" fand, auch wenn sie selbst schon lange auf Wegwerf-Beutel verzichte.

Großburgwedels Ortsbürgermeister begleitete eine ikm-Abordnung in Geschäfte, die den ikm-Treff unterstützen. Sie bekamen jeweils 20 Taschen zwecks Weitergabe an ihre Kunden. Rolf Fortmüller hatte bei der Müllsammelaktion des Ortsrates gemeinsam mit Flüchtlingen die Umgebung des Ikea-Parkhauses von riesigen Mengen Unrats befreit. Wofür das Möbelhaus sich revanchierte: Es ist jetzt die „Stoff-Connection“ des ikm-Treffs, der schon den nächsten Coup plant: eine Burgwedel-Tasche mit einem Stadtmotiv.

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