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Was planen Sie zur Integration der Flüchtlinge?

Der Kandidaten-Check Was planen Sie zur Integration der Flüchtlinge?

Am 11. September wird der Rat neu gewählt. Die Redaktion hat alle Parteien, die für dieses Gremium auf beiden Listen mit einem Kandidaten antreten, gebeten sich zu Fragen zu äußern. Lesen Sie hier die Antworten auf die Frage: Was planen Sie zur Integration der Flüchtlinge in der Stadt?

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Welche Ideen haben die Parteien für die Integration von Flüchtlingen? Dieser Frage haben sich die Kandidaten für den Rat der Stadt Burgwedel gestellt.

Quelle: Symbolbild

Burgwedel. Dr. Julia Rohwer, CDU :"oraussetzung für Integration ist die Schaffung von Perspektiven vor allem durch Beschäftigung und Bildung. Zudem müssen die Sorgen und Ängste der Bevölkerung in Hinblick auf die Flüchtlinge ernst genommen werden. Integration kann nur gelingen, wenn alle mitgenommen werden. Als Rahmenbedingung hierfür haben wir das städtische Personal deutlich aufgestockt. Hieran werden wir festhalten, solange es notwendig ist."

Katrin Kaiser, SPD :"Nachdem es erst um Unterkunft ging, steht nun die gesellschaftliche Integration im Zentrum. Wohnungen statt Sammelunterkünfte, professionelle Sprachkurse sowie engagierte Ehrenamtliche und Beschäftigung sind nötig. Über die Helfer findet ein sehr wichtiger Teil der sozialen Integration statt. Um sie in ihrer Arbeit zu bestärken, haben wir eine Stelle zur Koordination ehrenamtlich Tätiger durchgesetzt."

Julieta Beine, Grüne :"ank des Engagements vieler Menschen und der guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und den Ehrenamtlichen legen wir den Schwerpunkt auf eine stärkere Vernetzung. Dabei sind uns Anerkennung und Informationsaustausch zwischen allen Akteuren der Integrationsarbeit sehr wichtig. Vorrang hat die Gewinnung, Unterstützung und Begleitung von Betrieben, die bereit sind, Flüchtlinge als Lernende und Kolleg/innen aufzunehmen."

Gundula Sattrup, WEB : "Unverzichtbar zur Integration ist das Erlernen der deutschen Sprache. Hier ist es wichtig, dass jeder an Deutschkursen teilnehmen kann – sowohl Männer als auch Frauen. Integrationen über Vereine (wie Sport-, Musik-) sind vorteilhaft zur Bildung sozialer Kontakte und Förderung des Kulturverständnisses. Nach der Feststellung des Status eines Flüchtlings sollte eine schnelle Eingliederung in den Arbeitsmarkt erfolgen."

Henrik Grabowski, FDP : "Das Interkulturelle Miteinander muss ein dauerhaftes Domizil bekommen, denn es leistet wertvolle Integrationsarbeit. Der Einsatz von Ehrenamtlichen ist nötig, um allen Flüchtlingskindern über die Schule hinaus Nachhilfe beim Erlernen des Deutschen zu geben. Die Familienpaten brauchen Unterstützung, um allen Flüchtlingen die Regeln und Gesetze zu vermitteln, die Grundlage eines friedlichen Zusammenlebens in Burgwedel sind."

Hermann Vatterott, Unabhängige: "Schaffung einer Koordinierungsstelle, die die staatlichen und zahlreichen privaten Initiativen in den Ortschaften zusammenführt. Dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge. Gettos wie die Containersiedlung in Fuhrberg lehnen wir ab. Deutsche Sprache und Kultur vermitteln. Übernahme von evt. Vereinsbeiträgen der Flüchtlinge durch die Stadt. Einrichtung einer Jobbörse."

Maximilian Heise, Die Partei : "Wir gehen davon aus, dass nunmehr 26 Jahre nach Beginn der Flüchtlingsströme diese Herausforderung keine großen Maßnahmen mehr erfordert. Man könnte höchstens noch einen Intershop in der Fußgängerzone errichten, damit sich die ostdeutschen Wirtschaftsflüchtlinge wie zu Hause fühlen – und natürlich Mauern bauen. Mauern verbinden!"

Von der Redaktion

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