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Nur jeder Zwölfte bekommt sein Gründstück

Burgwedel Nur jeder Zwölfte bekommt sein Gründstück

Der Hunger auf Bauland in Großburgwedel ist einfach nicht zu
stillen: Für die 27 Einfamilienhaus-Grundstücke im einzigen Neubaugebiet der Kernstadt am Pöttcherteich haben sich 349 Kaufinteressenten konkret beworben.

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Hier soll Großburgwedel ab 2017 wachsen.

Quelle: Martin Lauber (Archiv)

Burgwedel. Durchschnittlich 500 Quadratmeter groß sind die Grundstücke in Stadtrandlage, gemäß aktuellem Bodenrichtwert wird der Quadratmeter rund
250 Euro kosten. Mitte Oktober war die Bewerbungsfrist für die östliche Hälfte des Baugebietes Pöttcherteich abgelaufen. Wegen der großen Resonanz kann nur jeder zwölfte Interessent mit einem Zuschlag rechnen.

Vergeben wird das Bauland nach einem Quotensystem, das die Stadt an der Zusammensetzung von 100 Bewerbern ausgerichtet hat, die sich an einer Probeausschreibung beteiligt hatten.Danach werden 60 Prozent der Grundstücke an Familien, 30 Prozent an Senioren und
 10 Prozent an sonstige Bewerber gehen. Die echte Nachfrage für Bauland am Pöttcherteich entspreche ziemlich exakt der Verteilung aus der Proberunde, sagt Bürgermeister Axel Düker.

Die vor vier Wochen beendete Ausschreibung hat die Stadtverwaltung zwischenzeitlich ausgewertet, Punkte vergeben und anhand einer laut Düker „riesigen Excel-Tabelle“ die Reihenfolge der aussichtsreichsten Interessenten festgelegt, der der Verwaltungsausschuss noch zustimmen muss. Bevor das glückliche Zwölftel der Bewerber aber benachrichtigt und ins Rathaus eingeladen wird, solle die Entwässerungsplanung endgültig mit der Unteren Wasserbehörde abgestimmt sein, erklärt der Bürgermeister: „Wir hoffen, dass wir im Frühjahr soweit sind, und die Leute dann auch bauen können.“

Im Gegensatz zum Einfamilienhaus-Gebiet östlich des Pöttcherteichs soll der westliche Teil des Baugebietes verdichteter bebaut werden, Bauträger sollen dort zum Zuge kommen. Düker spricht von einem eigenen Verfahren, bei dem interessierte Unternehmen in nächsten Jahr aufgefordert würden, ihre Entwürfe einzureichen. Dafür müssten die städtebaulichen Vorgaben noch politisch definiert werden. Dabei geht es um Vorgaben an die Bauträger, etwa zur erlaubten Geschosshöhe der Gebäude, um Barrierefreiheit, Belegungsrechte der Stadt oder die besten Lösungen für generationsübergreifendes Wohnen.

Nach dem Ausverkauf des Pöttcherteichs muss sich, wer in Burgwedel bauen will, auf eine Durststrecke einrichten. Das nächste städtische Bauland kommt nicht kurzfristig auf den Markt. Südlich von Kleinburgwedel ist die Kommune zurzeit dabei, Flächen für Bauland zu erwerben. Großburgwedel wächst – wahrscheinlich im Westen – erst danach weiter.

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