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18 Investoren wollen an den Pöttcherteich

Burgwedel 18 Investoren wollen an den Pöttcherteich

Die Ausschreibungsfrist ist abgelaufen und siehe da: Reichlich Investoren und Bauträger, aber auch einige Private haben Interesse daran, die westliche Hälfte des Baugebietes „Am Pöttcherteich“ komplett oder teilweise zu bebauen. 18 städtebauliche Konzepte sind bei der Stadt eingereicht worden.

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Für den Westteil des Pöttcherteich-Baugebietes haben 18 Bewerber städtebauliche Konzepte eingereicht.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. „Viele sehr qualitätvolle Entwürfe sind darunter“, sagt Bauamtsleiter Oliver Götze. „Gute Mischung“ Die Messlatte liegt hoch: Bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum mit Begegnungsmöglichkeiten soll das künftige Wohnquartier bieten, das leicht verdichtet zweigeschossig bebaut werden soll. Auch alternative Wohnformen sind gewünscht, wie etwa ein generationsübergreifendes Zusammenleben unter einem Dach.

In Bürgerworkshops waren diese Kriterien 2016 erarbeitet worden. Im Rathaus läuft jetzt die Auswertung. Die meisten der Interessenten haben eine Planung für die gesamte Fläche eingereicht. Stadtplanerin Laura Specovius und Architekt Hans-Jürgen Voss sind damit beschäftigt, diese im Detail abzuklopfen und gegeneinander abzuwägen. „Fast alle Konzepte zeichnen sich durch eine gute Mischung aus Mietwohnungen und Wohneigentum aus“, berichtet Specovius. Nach ihrer Einschätzung zeichnet sich schon jetzt ab, dass die gewünschte zielgruppenorientierte Bebauung am Pöttcherteich klappen wird.

Beste fünf werden ausgefiltert

Die Aufgabe der beiden Fachleute aus dem Rathaus besteht darin, aus den 18 Vorschlägen die fünf besten herauszufiltern. Diese werden dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss sowie dem Demografie-, Sozial- und Kulturausschuss in einer gemeinsamen Sitzung vorgestellt – aus Datenschutzgründen nicht öffentlich, erklärt Götze. Ganz außen vor bleibe die interessierte Öffentlichkeit aber nicht. Nach dem politischen Votum werde der auserwählte Investor seine Pläne noch einmal öffentlich vorstellen. „Im Detail sind wir flexibel“, verspricht Götze.

Eins stehe schon jetzt fest: Eine Planung aus einem Guss mache es möglich, bis zu 40 Wohneinheiten zu realisieren – in dem 6000 Quadratmeter großen Abschnitt des Baugebietes hätten nach Götzes Einschätzung sonst allenfalls mal zehn bis zwölf Einfamilienhäuser Platz.

Alle Entscheidungen sollen vor der Sommerpause getroffen werden, damit das Siegerkonzept zügig umgesetzt werden kann. Denn im östlichen Bauabschnitt werden die Einfamilienhaus-Grundstücke bereits verkauft. Götze wünscht sich, dass östlich und westlich des Pöttcherteichs parallel gebaut wird, damit sich der Baustellenbetrieb nicht zu sehr in die Länge zieht.

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Von Redakteur Martin Lauber