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Fuhrberger identifizieren sich mit Frischmarkt
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Fuhrberg Fuhrberger identifizieren sich mit Frischmarkt

Im Resser Dorfladen, dem Vorbild für Fuhrbergs Mitte November eröffneten Frischmarkt, hat Torsten Pagel auf die ersten schwarzen Zahlen auch drei Jahre warten müssen. „Das dauert, bis sich das durchsetzt“, sagt der Betreiber beider Geschäfte.

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Der 41-jährige Kaufmann Torsten Pagel betreibt sowohl den Fuhrberger Frischmarkt (Bild) wie auch dessen Vorbild, den Resser Dorfladen.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Nach elf Wochen am neuen Standort an der Mellendorfer Straße kann er dies aber schon sagen: „Die Fuhrberger haben wir.“ Immerhin hatten mehr als 200 Dorfbewohner mit einer finanziellen Einlage den Bau des Frischmarkts erst ermöglicht. Und nun identifizieren sich diese Gesellschafter auch mit dem Gemeinschaftsprojekt - und nicht nur sie - als Stammkunden. Vom dichten Durchgangsverkehr auf der Landesstraße 310 indes, da dürften schon noch ein paar Autos mehr auf den großen Supermarktparkplatz einbiegen. Doch wie Alsabbahi Antesar im Imbiss vor dem Frischmarkt beobachtet hat, bewege sich der Trend in die richtige Richtung.

72 Stunden pro Woche hat der Frischmarkt Fuhrberg geöffnet – montags bis sonnabends von 7 bis 19 Uhr. Nach neun Jahren ohne Laden im Dorf ist das für viele der ortsansässigen Kunden längst noch keine Selbstverständlichkeit. „Es gibt immer noch spontane Freudenausbrüche,“ sagt Kassiererin Heike Ballandies, die wie die Hälfte ihrer zehn Kolleginnen direkt aus dem Ort kommt. Der Arbeitsplatz vor der Haustür erspart den Fuhrbergerinnen viel Zeit hinterm Steuer und hohe Fahrtkosten. Der regionale Bezug zum Standort ist Betreiber Torsten Pagel ganz wichtig – beim Personal ebenso wie beim Sortiment. Aber fast genauso unverzichtbar wie volle Regale, Frischetheke und Kühlschränke auf 650 Quadratmetern Verkaufsfläche ist das Eckchen rechts neben dem Haupteingang. Dort ist das Café platziert. Petra Busche steht hinterm Backtresen und bewirtet die Gäste. Sie sagt, dass sich schon zwei Damenklubs gebildet hätten, die sich dort regelmäßig treffen: „Da sehen Leute sich wieder, die sich aus den Augen verloren hatten.“ Ohne übertriebenen Stolz wagt Pagel denn auch schon diese erste Zwischenbilanz: „Fuhrberg ist interessanter geworden.“ Zumal es jetzt – unter dem Frischmarkt-Dach – auch wieder ein SB-Terminal einer Bank im Dorf gebe. Etwa 500 Kunden am Tag braucht der Nahversorger als wirtschaftliche Basis. Die hat er noch nicht. Ohne die günstigen Konditionen, die die Frischmarkt Fuhrberg GmbH & Co. KG ihm biete, wäre der Start wohl nicht zu schaffen, sagt Pagel.

Martin Lauber

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