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Gedränge auf den Weihnachtsmärkten

Großburgwedel/Thönse Gedränge auf den Weihnachtsmärkten

Budenzauber und Lichterglanz: Um die Gunst der Besucher haben am Wochenende die Weihnachtsmärkte in Großburgwedel und Thönse konkurriert. Viele Familien genossen die vorweihnachtliche Atmosphäre gleich auf beiden Märkten.

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Wichtel (Svenja Dunkel) unterhält Marie (6, links) und Lena (7).

Quelle: Jarolim-Vormeier

Burgwedel. „Schön sind beide Weihnachtsmärkte“, sagte Karin Seibold, die am Sonnabend mit ihren Kindern und ihrem Mann auf dem Alten Mark zwischen den Ständen schlenderte. Am Sonntag besuchte die Familie aus Wettmar auch den etwas kleineren Weihnachtsmarkt in Thönse. „Hier auf dem Hof der Familie Müller ist es gemütlich und familiär“, sagte die 37-Jährige. Auch Julia Hayduk zieht es vor, kleinere Märkte zu besuchen. Mit ihrer Tochter Hanna schlenderte sie durch die Budenstadt in Großburgwedel. Dabei konnte die Dreijährige den Weihnachtsmann im weichen Bart kraulen und stellte fest: „Der ist aber sehr weich.“

Organisator und IGK-Chef Karlheinz Schridde zeigte sich am Sonntag mit dem Besucheransturm sehr zufrieden. „Der Markt mausert sich wieder zu dem, was er mal war“, bilanzierte der Vorsitzende. Erst vor drei Jahren kriselte das Konzept auf dem Alten Markt. Nun kehre die Stärke erneut zurück, freute sich Schridde. Gern würde er im nächsten Jahr noch mehr Stände hinzugewinnen. „Aber wir haben keine weiteren Steckdosen für Strom“, sagte der Organisator.

Zufriedenheit herrschte auch bei Thönses Ortsbürgermeister Heinz-Theo Rockahr. 35 Kunsthandwerker-Stände zeigten rund um den Bauernhof etwa Holzarbeiten, Strickwaren, Schmuck und Weihnachtsdekoration. „Wir sind immer bemüht, neue Stände zu holen“, erklärte der Ortsbürgermeister. Heike Wöhler kaufte bei Künstlerin Annette Hase Adventsschmuck. „Ich bevorzuge kleinere, eher dörfliche Märkte, dort ist es nicht so anonym“, sagte die Frau aus Thönse. Auch Sven Uhde fühlte sich mit Sohn Maximilian pudelwohl. Der Dreijährige konnte sogar einen Esel streicheln und einen warmen Kakao schlürfen.

von Katerina Jarolim-Vormeier

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