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Gesa Johannes wechselt ins Ministerium

Burgwedel Gesa Johannes wechselt ins Ministerium

Das pädagogische Konzept für einen millionenschweren Neubau oder die Sanierung des Gymnasiums Großburgwedel trägt ihre Handschrift, aber darin unterrichten wird Gesa Johannes nicht mehr. Die Schulleiterin wechselt am 6. September überraschend ins Niedersächsische Kultusministerium.

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Matthias Heßbrüggen soll, bis eine neue Schulleitung gefunden ist, die kommissarische Leitung von Gesa Johannes übernehmen.

Quelle: privat

Burgwedel. Kollegium, Schülerrat, Elternrat, Schulträger: In dieser Reihenfolge ist die Entscheidung, Johannes ins Ministerium zu berufen, am Montag bekannt gegeben worden. Bis ein Nachfolger gefunden ist, soll ihr Stellvertreter Matthias Heßbrüggen die Leitung kommissarisch übernehmen.

Im Kultusministerium wird Johannes als stellvertretende Referatsleiterin im Referat 33 (Gymnasien, Abendgymnasien, Kollegs, Deutsche Schulen im Ausland) die Qualitätsentwicklung der niedersächsischen Gymnasien forcieren und konzeptionell begleiten. "Für diese neue berufliche Herausforderung werde ich die in Burgwedel gewonnen Erfahrungen gut nutzen können, um daran mitzuwirken, unsere Gymnasien in Niedersachsen zukunftsfest zu machen“, erklärte Johannes am Montag.

Die Entscheidung für den Wechsel sei ihr nicht leicht gefallen, sagt die Burgdorferin, die auf die ausdrückliche Empfehlung ihres Vorgängers Armin Witthaus vor sechs Jahren dessen Posten übernommen hatte. „Ich hänge sehr an dieser Schule, und ich bin hier sehr gern Leiterin gewesen", bilanziert sie jetzt. Insgesamt rund 14 Jahre hat Johannes am Gymnasium Großburgwedel unterrichtet. "Viele Menschen und Dinge liegen mir sehr am Herzen. Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die erfolgreiche Arbeit aller an der Schule Beteiligten, die ich in meiner Zeit hier begleiten durfte. Gemeinsam haben wir Vieles auf den Weg gebracht."

Die Schule sei sehr gut aufgestellt. "Ich bin sicher, dass das Gymnasium die künftigen Herausforderungen meistern wird", sagt Gesa Johannes. Dazu zählt sie ausdrücklich die "!überfällige bauliche Modernisierung des Schulgebäudes und die notwendigen Schritte hin zu einer stärkeren Digitalisierung". Bei Studiendirektor Matthias Heßbrüggen sei die Schule in guten Händen.

Heßbrüggen sieht in der Berufung von Gesa Johannes ins Ministerium eine Auszeichnung für Johannes' "vorbildliche Arbeit an unserer Schule": Sie ist eine tolle Schulleiterin, die viel für die Schule getan hat. Es ist sehr schade, dass sie uns verlässt."

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