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Gestohlener Diesel findet sich im Maisfeld

Dritter Diebstahl in wenigen Tagen Gestohlener Diesel findet sich im Maisfeld

In Burgwedel wird der Diebstahl von Dieselkraftstoff zum Dauerdelikt. Am Sonntag vermeldete das Polizeikommissariat bereits die dritte Tat innerhalb weniger Tage - und konnte zugleich die Beute der zweiten Tat sicherstellen.

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Quelle: Symbolbild

Burgwedel. Die Täter hatten es beim dritten Diebstahl wieder auf Baumaschinen abgesehen und den Tatort offenbar sorgsam ausgesucht - weit und breit findet sich im Umfeld der Sandkuhle südlich von Thönse kein Nachbar, der beispielsweise verdächtige Fahrzeuge bemerken würde. 150 Liter waren es diesmal, die die Unbekannten an der Sandkuhle westlich der Kreisstraße 116 aus Baumaschinen abzapften. Wie die Polizei erst gestern mitteilte, hatte sich der Diebstahl bereits zwischen Mittwoch, 2.10 Uhr, und Donnerstag, 7 Uhr, zugetragen.

Anders als bei der ersten vergleichbaren Tat Ende August in der Sandkuhle in Kleinburgwedel, als die Polizei dank des aufmerksamen Eigentümers der Baumaschinen einen 40-Jährigen auf frischer Tat erwischen konnte, gibt es dieses Mal bislang keinen Hinweis auf die Täter. Wer Verdächtiges bemerkt hat, sollte sich unter Telefon (05139) 9910 im Polizeikommissariat Großburgwedel melden.

Das gilt auch für Zeugen, denen zwischen Montag- und Dienstagmorgen vergangener Woche an einem landwirtschaftlichen Weg in der Feldmark zwischen Fuhrberg und Meitze ein Fahrzeug aufgefallen ist. Denn dort entdeckte ein Landwirt jetzt laut Polizei die Beute des zweiten Dieseldiebstahls, der sich in der fraglichen Nacht rund einen Kilometer entfernt am Heudamm in Fuhrberg ereignet hatte. Exakt jene 280 Liter, die dort aus einem Bagger abgezapft worden waren, fanden sich in einem Fass und mehreren Kanistern in einem Maisfeld. Das Feld liegt nordöstlich des Autobahnrastplatzes Osterriehe. Die Polizei Großburgwedel vermutet, dass der oder die Täter den gestohlenen Treibstoff dort zunächst deponiert hatten, um ihn dann später abzuholen.

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