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Wienern für die Saisoneröffnung

Großburgwedel Wienern für die Saisoneröffnung

Bei sieben Grad Celsius und einigen Regenschauern hatte am Dienstag jeder Glück, der nicht vor die Tür musste. Doch an der Ramhorst herrschte emsiges Treiben – am Montag, 1. Mai, wird die Freibadsaison eröffnet.

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Frank Roßberg schiebt einen langen Schrubber über den Beckenboden - letzte Arbeiten für die Saisoneröffnung des Freibads Großburgwedel.Freibad Großburgwedel

Quelle: Frank Walter

Großburgwedel. Frank Roßberg schiebt einen Schrubber im XXL-Format über den Grund des Schwimmbeckens. „Sehen Sie den Grauschleier dort? Das kommt von der neuen Filterkohle“, erläutert der Schwimmmeister. Sein Kollege Christos Diamantidis reinigt derweil die Ablaufrinne des Planschbeckens, die Schutzgitter liegen schon bereit. In den Umkleiden und Duschbereichen sind mehrere Mitarbeiter einer Reinigungsfirma mit Hochdruckreiniger und Putzlappen zugange, um für die ersten Badegäste alles auf Hochglanz zu bringen.

Seit Anfang April sind die Schwimmmeister damit beschäftigt, das Freibad aus dem Winterschlaf zu holen. Die Frostschutzabdeckungen mussten entfernt, das Wasser abgelassen, die Fliesen und Fugen gereinigt und geprüft und die technischen Einrichtungen wie Filter, Chlorgasanlage und Pumpen auf Vordermann gebracht werden. Vier Tage dauerte es anschließend, das große Becken wieder mit rund 1500 Kubikmetern frischem Wasser zu füllen. „Im Moment heizen wir das Wasser auf“, erläutert Nick Rau – von zehn Grad auf aktuell 16,5 Grad. „Bis Montag werden es 24 Grad sein“, sagt der Meister für Bäderbetriebe, der erst vor wenigen Tagen neu zum Freibadteam hinzugestoßen ist. Die Energie dafür liefert das Blockheizkraftwerk am nahen Schulzentrum.

Die Sonnenliegen und -schirme sind bereits aus dem Winterlager geholt. Einige Sitzbänke sind noch zu streichen, der Rasen muss gemäht, ein bisschen Totholz entfernt werden – doch dann kann die Saison am Montag, 1. Mai, um 10 Uhr starten. Das Wasser wird dann zwar immer noch wärmer sein als die Luft, aber Roßberg ist mit Blick auf sein Handy ganz optimistisch: 18 Grad und kein Regen – „es wird doch ganz gut“.

Die Öffnungszeiten bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. An allen Werktagen außer montags (wegen der Grundreinigung erst ab 10 Uhr) ist das Freibad von 6 bis 20 Uhr geöffnet, sonnabends und sonntags von 8 bis 20 Uhr. Angepasst wurden per einstimmigem Ratsbeschluss jedoch die Eintrittspreise: Erwachsene müssen tiefer in die Tasche greifen, zahlen jetzt 3 statt 2,50 Euro für die Einzel-, 72 statt 60 Euro für die Saison-, 25 statt 20 Euro für die Zehnerkarte und fürs Spätbaden ab 18 Uhr 2,50 statt 2 Euro. Für Kinder und Jugendliche bleibt es bei 2 Euro für die Einzel-, 35 Euro für die Saison-, 16 Euro für die Zehnerkarte sowie bei 15 Euro für das Sommerferienticket.

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