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Stadt hat Verkehr ein zweites Mal gemessen

Burgwedel Stadt hat Verkehr ein zweites Mal gemessen

Baucht es Maßnahmen, um den Schwerlastverkehr aus der Großburgwedeler Innenstadt herauszuhalten? Dieser Frage gehen Politik und Verwaltung auch nach der zweiten Verkehrsmessung weiter nach.

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Die Stadt hat den Verkehr im Zentrum von Großburgwedel erneut gemessen.

Quelle: Archiv

Großburgwedel. Im April hatte die Stadt per Seitenradar erneut den Verkehr an zwei Stellen gezählt: In der Meineworth in Höhe der Tankstelle sowie an der Hannoverschen Straße in Höhe des Bettenhauses. Während an der ersten Messstelle die Ergebnisse im Vergleich zum November nahezu identisch ausfielen, zählte das Seitenradar an der Hannoverschen Straße diesmal rund 100 Lastwagen mehr pro Tag. „Das können wir uns nicht ohne Weiteres erklären“, betonte Bauamtsleiter Oliver Götze im zuständigen Ausschuss. Dennoch: Mit rund 200 Lastwagen pro Tag, von denen auch noch die Busse abgezogen werden müssen, die vom Radar aufgrund ihrer Länge ebenfalls mit aufgezählt würden, sei die Belastung zu gering, um den Schwerlastverkehr ausschließen zu können. Der Vergleich zur Ortsdurchfahrt in Fuhrberg belege das. „Und fragen Sie mal die Bürger in Isernhagen“, betonte Bürgermeister Axel Düker. „Die haben da ganz andere Zahlen und Probleme.“

Auf Wunsch der Politiker hatte die Verwaltung auch auf den Umgehungsstraßen die Lastwagen gezählt – einmal an der Schulze-Delitzsch-Straße, ein weiteres Mal an der Kokenhorststraße. Im Ergebnis sind dort nicht mehr Lastwagen unterwegs als in der Innenstadt – an einigen Messtagen waren es sogar weniger. „Das ist schon bedenklich, wenn es in der Stadt mehr Lastwagen gibt als auf der Umgehungsstraße“, stellte Hans-Joachim Rödiger (SPD) fest. Die Verwaltung wies jedoch darauf hin, dass es sich bei den Lastwagen-Zahlen auf der Umgehung auch allein um diese handele – Busse verkehrten dort nicht. „Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass wir viel Lieferverkehr in der Stadt haben“, sagte Düker. „Und es wäre das denkbar schlechteste Signal an unseren Einzelhandel, diesen heraushalten zu wollen.“

Weitere Maßnahmen sind daher vorerst nicht in Planung. Allerdings soll es eine weitere Verkehrszählung geben, wenn die Tempo-30-Zone vor der Grundschule eingerichtet ist.

Von Carina Bahl

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