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Umgehungen stärker nutzen

Großburgwedel Umgehungen stärker nutzen

Großburgwedels Ortsrat-CDU will möglichst viel Durchgangsverkehr raushaben aus der Ortsmitte und setzt dabei auf eine wirksamere Verkehrslenkung auf die Umgehungsstraßen. Die SPD fordert ein Tempolimit, der ADFC mehr Platz für Radfahrer.

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Manchmal einfach nur bedrohlich: In Höhe der Buchhandlung ist der Schwerlastverkehr besonders nah.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Allmählich werden die Stimmen, dass sich an den Verkehrsverhältnissen - insbesondere auf der Hannoverschen Straße, im Mitteldorf und in der Meineworth - etwas ändern müsse, zum Chor. Nach der SPD, die geprüft wissen will, ob ein Tempo-30-Gebot auf der Landesstraße durch die Innenstadt rechtlich durchsetzbar wäre, wollen jetzt die Christdemokraten die Verkehrsströme insgesamt auf den Prüfstand gestellt wissen.

Sie fragen, warum die Umgehungsstraßen im Süden und Westen der Stadt nicht in dem Maße angenommen werden, wie es bei ihrem Bau beabsichtigt war - mit dem Ergebnis, dass das Zentrum sogar vom Schwerlastverkehr „massiv frequentiert“ werde.

In einem Antrag zur Ortsratssitzung am Mittwoch, 15. September (18 Uhr, Grundschule Großburgwedel), fordert die CDU-Fraktion die Stadtverwaltung auf, mit allen zuständigen Straßenbehörden alle Möglichkeiten einer Verbesserung der Verkehrslenkung zu prüfen - angefangen von der Beschilderung über eine Änderung der offiziellen Basisdaten für Auto-Navis und bauliche Maßnahmen bis hin zu einer Sperrung der Innenstadt für schwere Lastwagen mit Ausnahme des Anlieferverkehrs.

Auch Autos, die aus Wettmar/Thönse/Engensen Richtung Autobahn unterwegs sind, sind aus Großburgwedeler Perspektive Durchgangsverkehr: Ließe dieser sich nicht mithilfe von Hinweisschildern via Thönse und die Kreisstraße 116 über den Oldhorster Kreisel und die Kokenhorststraße zur A-7-Anschlussstelle kanalisieren, um so die Einmündung am Rathaus, den Verlauf der Hannoverschen Straße Richtung Schulzentrum und das Mitteldorf zu entlasten? Auch diese Frage gehört zum Prüfkatalog.

Im gleichen Atemzug merkt die CDU in ihrem Antrag an, dass es schon jetzt an den A-7-Anschlussstellen und der Linksabbiegespur ins Gewerbegebiet (Berkhopstraße) lange Rückstaus gebe. Deshalb solle ein Verkehrsplanungsbüro diese neuralgischen Bereiche unter die Lupe nehmen.

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