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Zeltlager präsentiert sich in neuem Gewand

Großburgwedel Zeltlager präsentiert sich in neuem Gewand

Nach 25 Jahren Kinderzeltlager hat die Turnerschaft Großburgwedel (TSG) in diesem Jahr einiges verändert. Campierten die Kinder früher im Stadion und besuchten das Schwimmbad lediglich als Programmpunkte, feiern die Mädchen und Jungen seit Donnerstag nonstop Poolparty bis heute Mittag.

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Die Kinder haben Spaß im Wasser mit jeder Menge Wasserspielzeug.

Quelle: Kerstin Hamann

Burgwedel. Es ist eine Idylle: Unter den Bäumen im Schwimmbad drängen sich die Zelte, Handtücher und Badesachen trocknen auf einer Leine, Betreuer stehen am Beckenrand und die Kinder toben im Wasser. Dieses Jahr hat die TSG ein etwas „anderes“ Zeltlager auf die Beine gestellt. Campierten die Kinder früher im Stadion und besuchten das Schwimmbad lediglich als Programmpunkte, feiern die Mädchen und Jungen seit Donnerstag nonstop Poolparty bis heute Mittag.

25-mal war stets das letzte Wochenende vor den Ferien für das Zeltlager reserviert. TSG-Vorsitzender Uli Appel hat es nun direkt an den Ferienbeginn gerückt - und das Konzept geht auf. „175 Kinder sind hier, das sagt doch alles“, meint er. Von Anfang an organisiert er das Kinderzeltlager und befand, dass es Zeit für ein paar Neuerungen war. Nicht nur, um den Interessen der Kinder, sondern auch denen der vielen Ehrenamtlichen gerecht zu werden. Dass Eltern aus Sorge vor Badeunfällen ihre Kinder nicht anmelden würden, glaubte er nicht. „Wir haben mit den Rettungsschwimmern aus unseren eigenen Reihen, denen des Schwimmvereins und den Schwimmmeistern der Stadt rund um die Uhr das Schwimmbecken bewacht.“ Auch nachts waren Wachen abgestellt, die das Becken im Blick hatten, damit Kinder nicht unbeobachtet ins Wasser gehen. Nichtschwimmer erhielten rot-weiße Badekappen und blieben im Nichtschwimmerbereich. Für die Stammgäste des Schwimmbads galten eingeschränkte Öffnungszeiten. „Ein guter Kompromiss“, befand Schwimmmeister Arnold Mayer. Wenn es nach ihm ginge, würde das Zeltlager auch 2016 wieder im Schwimmbad stattfinden.

Lockeres Familientreffen am Beckenrand

Die Absprache war ganz klar: „Der Papa ist zwar hier, aber ich muss mich auch um andere Kinder kümmern“, sagt Roman Kaste. Die Ansprache gilt seinen Töchtern Finja (5) und Aliah (9). Sie gehören zu den 175 Kindern, die seit Donnerstag das Schwimmbad zum Zeltlager der Turnerschaft Großburgwedel (TSG) umfunktioniert haben. Roman ist einer der etwa 40 TSG-Betreuer, die sich um die Kinder kümmern. Seit fünf Jahren ist er als ehrenamtlicher Helfer mit von der Partie und findet die Premiere der Schwimmbad-Variante sehr gelungen. Verglichen mit dem Mammutprogramm zum 25. Jubiläum im vergangenen Jahr, sei es für die Helfer und Organisatoren dieses Mal entspannter, weil kein straffer Zeitplan für Wettkämpfe, Spiele oder Musikauftritte eingehalten werden musste. „Es ist offen und locker.“ Gefordert ist Kaste als Betreuer dennoch, hauptsächlich beim Auf- und Abbauen sowie als Aufsicht. Bemerkenswert findet er dies: „Die Kinder hören sehr gut, wahrscheinlich besser als zu Hause.“

Von Kerstin Hamann

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