Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
So soll die Grundschule nach dem Umbau aussehen

Fuhrberg So soll die Grundschule nach dem Umbau aussehen

Im Architektenwettbewerb für den Umbau der Grundschule Fuhrberg gibt es einen Gewinner: Der Entwurf sieht einen vom Ganztagstrakt getrennten Klassenbereich vor sowie eine überdachte Pausenhalle, die auch für externe Veranstaltungen genutzt werden kann.

Voriger Artikel
Fantasie und Realität: Beides ist Theater
Nächster Artikel
Auf der Suche nach dem Ortseingang

Der Schulhof ist nach dem Umbau von einem West- und einem Ostflügel geschützt.

Quelle: Schumann + Reichert

Fuhrberg. "Eigentlich wird die ganze Schule umgestaltet", fasst Meike Rawlings, kommissarische Leiterin der Grundschule Fuhrberg, den prämierten Entwurf zusammen. Im Frühjahr hatte die Schule einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben – mit dem Anspruch nach Inklusion und getrennten Zonen für Lernen und Aufenthalt, aber auch, um den aktuelle Raummangel anzugehen. "Wir platzen aus allen Nähten", sagt Rawlings. "Mit einer Klasse mehr hätten wir ein echtes Problem." Ein Preisgericht, in dem Pädagogen, Politiker und Architekten über die Entwürfe diskutierten, hat sich schließlich unter 15 Beiträgen auf die Ideen des Büros Schumann + Reichert aus Hannover geeinigt. Die bisherige Nutzfläche von 870 Quadratmetern soll ein Neubau mit rund 1400 Quadratmetern ergänzen.

Ein neu zu bauender Ostflügel ist für den Klassenbereich geplant, sogenannte Differenzierungsräume für die Arbeit mit inklusiven Schülern sind dort separat erreichbar und von allen Klassen nutzbar. Außerdem hat jede Klasse einen eigenen Garderobenraum. Ein neuer Westflügel mit Hort und Mensa soll vollständig für den Nachmittagsbereich nutzbar sein. Die Mensa wird soweit umgebaut, dass mit einem "Cook and Chill"-Verfahren warmes Mittagessen möglich ist. Als gelungen sehen die Beteiligten auch die geplante Pausenhalle an. Diese ist separat zugänglich und kann somit auch für öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 220 Sitzplätzen genutzt werden. Außerdem lässt sie sich an den Ganztagesbereich ankoppeln. Die Sporthalle ist weiterhin von der Straße aus zugänglich, ohne den Schulbetrieb zu stören.

Im Schulausschuss, der am Dienstagabend tagte, wurde außerdem festgelegt, dass der geplante Westflügel wenige Meter weiter nach Westen verschoben werden soll, wo bisher ein zweiter Schulhof geplant war. Da die wenigen Lehrer diesen jedoch nicht ebenfalls beaufsichtigen können, soll der innere, nun durch die beiden Gebäudeflügel geschützte Schulhof der einzige bleiben – eine Verschiebung des Westflügels vergrößert ihn. Außerdem soll der Hof nicht vollständig gepflastert werden, wie es der derzeitige Entwurf vorsieht. Als Vorgabe für Umbauten und Neubau waren 3,2 Millionen Euro vorgegeben. Der Entwurf sieht nun Kosten von 3,3 Millionen Euro vor.

Von Katharina Derlin

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten