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Gymnasiasten informieren sich über Berufe

Großburgwedel Gymnasiasten informieren sich über Berufe

Vorträge, Gesprächskreise und individuelle Beratung: 300 Schüler und auch Eltern haben sich am Donnerstagabend über Berufe und Studium aus erster Hand informiert. Zu der breitgefächerten Veranstaltung hatte der Schulelternrat in das Gymnasium Großburgwedel eingeladen.

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Hörgeräteakkustiker Marcel Bärtling macht mit Liesa Rempe (17) einen Hörtest.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Großburgwedel. Von Architektur bis Zahnmedizin: Das Angebot der zweiten Berufsinformationsbörse für Neunt- bis Zwölftklässler am Burgwedeler Gymnasium war eindrucksvoll. Zur besseren Orientierung für Studium oder Beruf hatte der Vorstand des Schulelternrates Experten aus der Praxis in die Schule geholt. Drei Stunden lang konnten sich die Schüler bei insgesamt vier Fachvorträgen über Studienfinanzierung, Bewerbung und Assessmentcenter sowie freiwilligen Dienst im Ausland Anregungen holen und in persönlichen Gesprächen mehr über ein Berufsbild oder Studiengang erfahren. Zudem wurde in 16 Gesprächskreisen mit rund 70 Experten ein breites Spektrum an Berufen vorgestellt. Darüber hinaus präsentierten sich im Foyer der Schule einige Unternehmen wie etwa die Bundespolizei, Banken und Kind Hörgeräte.

"Nach der ersten Veranstaltung haben wir bei den Schülern nachgefragt, wie es ihnen gefallen hat und ob noch etwas fehlte", erzählte Dorothea Nirschl, Vorsitzende des Schulelternrates. Weil zum Beispiel die Vorstellung der Polizei und Bundeswehr bei der Erstauflage nicht dabei waren, sei das Angebot erweitert worden, sagte Nirschl.

Anna Diekmann informierte sich über Psychologie. Die 14-Jährige erfuhr viel über das Studium und auch, dass der Numerus Clausus sehr hoch liegt. "Die Referenten haben viel preisgegeben", berichtete die Gymnasiastin aus Großburgwedel, die sich für den Studiengang sehr interessiert. Einen Überblick über das Bankwesen verschaffte sich hingegen Maximilian Pollmann. Danach stand für den 18-Jährigen fest: Bankkaufmann ist nichts für ihn.

Indes strebt Emilia von Waldthausen ein Praktikum beim Zahnchirurgen an. Die 17-Jährige fand die Vorstellung des Berufes Zahnmedizin und Zahntechnik sehr interessant und informativ. Schon länger hegt sie den Wunsch, Zahnärztin zu werden. Einen Hörtest machte Liesa Rempe beim Hörgeräteakkustiker Marcel Bärtling. Der Auszubildende erzählte der 17-Jährigen über seine Ausbildung. Doch die junge Frau will eher ein freiwilliges Jahr im Ausland absolvieren und hinterher Sozialpädagogik studieren.

"Die Börse ist eine großartige Möglichkeit für alle Schüler, praktische Anregungen und Tipps zu erhalten", bilanzierte Schulleiterin Gesa Johannes. Und möglicherweise würden bereits erste, zukunftsträchtige Kontakte zwischen Unternehmen und Ausbildungsplatzsuchenden geknöpft, die die spätere Berufswahl erleichterten, sagte sie.

Von Katerina jarolim-vormeier

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