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Burgwedeler Projekt macht Kinder in Bulgarien froh

Burgwedel Burgwedeler Projekt macht Kinder in Bulgarien froh

Gymnasium und DRK Burgwedel haben bei einer humanitären Aktion gemeinsame Sache gemacht: Sie haben in der bulgarischen Kleinstadt eine öde Brachfläche in einen tollen Schulpausenhof verwandelt.

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Die Freude ist groß: Die Grundschüler in Aleko haben die neuen Spielgeräte sofort in Besitz genommen.

Quelle: privat

Burgwedel/Aleko. Dass die Kinder der kleinen Grundschule von Aleko seit ein paar Tagen nach der Pause öfter mal zu spät ins Klassenzimmer zurückkehren, hat diesen Grund: "Der Spielplatz ist so toll geworden." Dieses Lob von Lehrerin Krasimira Koleva verstehen die Gymnasiasten Johanna, Inga und Simon im 2000 Kilometer entfernten Großburgwedel als großes Kompliment. Warum? Sie haben mitgearbeitet in einem humanitären Projekt und gemeinsam mit dem Roten Kreuz den Spielplatz realisiert. "Es fühlt sich gut an, dass die Geräte jetzt endlich stehen", sagt Inga.

Lebensbedingungen in Armutsgebieten verbessern: Unter diesem Motto steht die Bulgarienhilfe des DRK Burgwedel seit Jahren. Mehr als 1000 Weihnachtspakete werden alljährlich nach Pazardzik und Aleko gebracht und Jugendliche mit Schulspeisungen von der Kinderarbeit in die Schule gelockt. Mit dem Spielplatz-Projekt hat das DRK jetzt Burgwedeler Jugendlichen Gelegenheit gegeben, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Tatsächlich hat ein harter Kern von Gymnasiasten, der von den anfänglich 30 übriggeblieben ist, dicke Bretter bohren müssen. Was können wir uns leisten? Aus welchem Material sollten die Spielgeräte gebaut werden? Sollen sie aus Deutschland importiert oder vor Ort gebaut werden? Wer übersetzt die Angebote der bulgarischen Firmen? Welche Sicherheitsvorschriften gelten? Und: Sollen wir wirklich 50 Prozent Vorkasse leisten?

Da traf es sich gut, dass Expert-Geschäftsführer Knut Beyme, DRKler Markus Flentje und die Lehrer Hilko Hinrichs und Patrick Kleinjans den drei Schüler-AGs "Finanzierung", "Öffentlichkeitsarbeit" und "Spielplatzgestaltung" mit Rat zur Seite standen. Nach langen Verhandlungen konnte Anfang des Jahres der Spielplatz in Auftrag gegeben werden. Die eingeworbenen 6800 Euro Spenden haben für unglaubliche zehn Spielgeräte ausgereicht, die seit Ende April die Schulpausen in Aleko verschönern.

Zweckgebunden für eine Exkursion der Projektteilnehmer nach Bulgarien ist noch Spenden übrig. „Wir wollen den Austausch zwischen beiden Orten voranbringen“, freut sich Flentje auf diesen nächsten Schritt. Ina und Johanna wären auf jeden Fall gerne dabei – Abiturient Simon ist schon auf dem Absprung.

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