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Miteinander bekommt eine gute Stube

HAZ-Sommereinsatz in Großburgwedel Miteinander bekommt eine gute Stube

Das Kneipenaroma im früheren Chapeau ist Geschichte: 25 Helfer haben am Sonntag den neuen Treffpunkt in der Fußgängerzone auf Vordermann gebracht. Kinder und Erwachsene zupften Unkraut, putzten Fenster und hängten Gardinen auf. Den Anstrich hat die HAZ mit ihrer Aktion Sommereinsatz möglich gemacht.

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Die fleißigen Helfer haben das Gelände für den neuen interkulturellen Treffpunkt hergerichtet.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel. Beim Stadtfest sind die Burgwedeler aufgerufen, sich den neuen Treffpunkt in der Fußgängerzone anzuschauen und ihm einen Namen zu geben. Damit er sich am 13. September sehen lassen kann, war gestern großer Sommereinsatz - eine Aktion der HAZ.

Beim HAZ-Sommereinsatz haben Helfer des Vereins Kunst und Migration die ehemalige Kneipe Memorie (früher Chapeau) aufgeräumt. Daraus soll ab Oktober ein interkultureller Treffpunkt werden.

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Viel haben die rund 25 Erwachsenen und Kinder aus fünf Ländern – Deutschland, Iran, Mexiko, Afghanistan und Syrien – gestern geschafft: Unkraut auf dem Bürgersteig gezupft, die Hecke geschnitten und den Vorplatz gefegt, Fenster geputzt und Gardinen aufgehängt. Die ersten von Bürgern gestifteten Möbel  sind aufgestellt und stehen nun in vier Wänden, die nach zweimaligem Anstreichen – mit 2000 Euro unterstützt von der STIFTUNG Sparda-Bank – nicht mehr das Räucheraroma der vormaligen Kneipen verströmen. Maler Torsten Heinrich hatte den Anstrich übernommen.

Es ist der sprichwörtliche Zauber des Neuanfangs, der alle Mitwirkenden beseelt und motiviert: Ab Oktober wird das vom WohnPark-Inhaber für ein Jahr zur Verfügung gestellte Fachwerkhaus zum Domizil der Interkulturellen Tee- und Kaffeestube und einer Näh- und Handarbeitsstube, für die Burgwedeler Webstühle und Nähmaschinen gestiftet haben.

Eine Holzwerkstatt für Kinder und Männer aus dem Flüchtlingsheim ist ebenso in Planung wie regelmäßige Themen- und Länderabende für jedermann. Der Trägerverein Kunst und Migration e.V. hat indes schon ein Konzeptpapier, um die Aktivitäten in Richtung eines Stadtkulturzentrums weiter auszuweiten. „Wir müssen die Strukturen schon jetzt schaffen“, sagt Vorsitzender Michael Kranz.

20.000 Euro für Region Hannover

HAZ und STIFTUNG Sparda-Bank Hannover haben sich zusammengetan, um in diesem Sommer die Region herauszuputzen. Gemeinnützige Vereine konnten sich für einen „Sommereinsatz“ bewerben. Das sind Maler-, Garten- und andere kleine handwerkliche Arbeiten. Zahlreiche Bewerbungen sind eingegangen. Die finanziellen Mittel in einer Gesamthöhe von 20.000 Euro für die Ein-Tages-Aktionen stellt die STIFTUNG Sparda-Bank Hannover zur Verfügung.

Die HAZ kümmert sich um die Handwerker und ruft ihre Leser zum Mitmachen auf. Ziel ist es, den Ort, den Verein oder einfach die Nachbarschaft ein wenig schöner zu machen. So wurden in Uetze das Freibad von störenden Hecken befreit, in Borstel Bänke gestrichen und in Landringhausen eine Boulebahn gebaut. Bilder und Videos von den Aktionen gibt es unter haz.li/sommereinsatz. Auch bei Facebook und Twitter kann die Aktion unter #HAZSommereinsatz verfolgt und kommentiert werden.

Von Martin Lauber und Jan Sedelies

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