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Herr Höppner will zuhören können

Großburgwedel Herr Höppner will zuhören können

Gernot Höppner lässt nicht locker. Der 76-jährige Großburgwedeler, der seit 27 Jahren auf eine Hörhilfe angewiesen ist, will erreichen, dass im großen Saal des Amtshofs Menschen wie er möglichst bald besser verfolgen können, was in den Sitzungen beispielsweise des Rates gesprochen wird.

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Gernot Höppner zeigt sich demonstrativ bei Ratssitzungen, um an sein Anliegen zu erinnern - drahtlose Signale für Hörgeräte.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Beim St.-Petri-Kirchenvorstand hatte er für den gleichen Vorstoß viel Zustimmung erhalten: Dort können Hörgeschädigte dank einer Drahtschleife in Kombination mit einem speziellen Verstärker seit anderthalb Jahren die Predigt besser verstehen als vorher.

Inklusion durch Induktion, das fordert Höppner auch fürs Veranstaltungszentrum - er nutzte den SPD-Empfang am Sonntag, um Bürgermeister Axel Düker daran zu erinnern, dass im Amtshof die Barrierefreiheit in dieser Hinsicht nicht befriedigend sei. „Mit dem Thema befasst sich unser Gebäudemanagement schon“, erwiderte Düker. Das Parkett solle für die Verlegung einer Induktionsschleife aber nicht aufgebrochen werden. Da die Akustik insgesamt verbessert werden solle - bei Kinovorführungen ist die Beschallung der hinteren Reihen schwachbrüstig -, werde nach einer technischen Lösung gesucht, um Hörgeräte mit drahtlosen akustischen Signalen zu versorgen.

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