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Höhenretter trainieren für den Ernstfall

Fuhrberg Höhenretter trainieren für den Ernstfall

Abseilen aus 78 Metern Höhe – das haben die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Hannover am Dienstag am Windrad Baldrian geübt. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, hier zu trainieren“, bedankte sich Stephan Ventker von der Höhenrettung bei Heinz Visel von der Burgwedeler Wind GmbH, die die Kraftwerke südlich von Fuhrberg betreibt.

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Stephan Ventker (links) von der Höhenrettung löst Frank Scharnhorst aus seiner Sicherung, als der wieder festen Boden unter den Füßen hat.

Quelle: Gerner

Fuhrberg. Höhenrettung ist ein Spezialgebiet der Berufsfeuerwehr. „Hierfür können Kollegen eine Zusatzausbildung absolvieren“, erklärte Stephan Ventker. „Doch sie müssen psychisch und körperlich topfit sein.“ Schon allein der Aufstieg auf ein Hochhaus oder gar ein Windrad mit 30 Kilogramm Gepäck am Körper sei ein Kraftakt. „Wenn die Kollegen dann oben ankommen, geht die Arbeit aber erst los.“

Höhenretter sind ausgebildete Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter. Sie kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn sich Servicetechniker in Windkrafträdern verletzen und nicht mehr absteigen können oder Fensterreiniger an Hochhäusern einen Unfall erleiden. Auch von Bäumen oder aus Schächten können die Fachleute Menschen oder Tiere in Not retten.

Hagen Braun aus Kleinburgwedel ließ sich ebenfalls abseilen und simulierte so die Rettung im Hängesitz. „Das war eine spannende Erfahrung. Von den Erkenntnissen profitiere ich auch als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr“, sagte Braun.

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Fotostrecke Burgwedel: Höhenretter trainieren für den Ernstfall

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Von Gabriele Gerner

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