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Stiftung blickt auf aufregendes Jahr zurück

Burgwedel Stiftung blickt auf aufregendes Jahr zurück

Wenn das Sommerfest stattfindet, kommen sie alle: Am Sonnabend hat die Pestalozzi-Stiftung Hunderte von Besuchern auf ihrem Gelände begrüßt.

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Die Pestalozzi-Stiftung feiert in Großburgwedel Sommerfest

Quelle: Zottl

Großburgwedel. Waren die Besucherzahlen vor einem Jahr wegen der heißen Witterung hinter den Erwartungen zurückgeblieben, gab es in diesem keinen Anlass zur Enttäuschung: Bei bestem Frühsommerwetter flanierten die Großburgwedeler entspannt über die Pestalozzistraße sowie das angrenzende Stiftungsgelände und amüsierten sich bei zahlreichen Mitmachangeboten für Große und Kleine. "Es ist auch immer ein Wiedersehen mit ehemaligen Mitarbeitern und Schülern“, sagt Förderschulleiter Bernard Siegl lächelnd und fügt hinzu: "Manche kommen seit 20 und mehr Jahren jedes Jahr hierher zurück.“

An etwa 25 Ständen gab es vor allem für Kinder und Jugendliche tolle Dinge auszuprobieren. Auf der großen Bühne zeigten örtliche Vereine ihre Tänze, andere musizierten. Ein Höhepunkt war wie in jedem Jahr das Spiel einer Pestalozzi-Mannschaft gegen ein Hannover-96-Traditionsteam. Mit Feuereifer kämpften die Jugendlichen gegen 96er Profis wie Altin Lala und Fabian Ernst - am Ende unterlagen sie 8:2. Kein Grund, traurig zu sein, fand das Trainerduo Thomas Gluth und Michael Theidel. "Vor einem Jahr war es noch 10:1“, sagte Gluth trocken. Und Theidel ergänzte: "Es ist jedes Mal wieder eine Ehre und ein Ansporn, gegen 96 zu spielen. Die Jungs arbeiten das ganze Jahr darauf hin.“

Viel Arbeit - darauf blickt die Stiftung in den vergangenen zwölf Monaten auf jeden Fall zurück. Der Aufbau einer Großküche im Sommer, aber auch die Betreuung von jugendlichen Flüchtlingen ohne Familienangehörige hat die Mitarbeiter der Stiftung auf Trab gehalten. 26 junge Menschen, die es ohne Freunde und Familie aus den Krisengebieten der Welt bis nach Deutschland geschafft haben, werden aktuell an Pestalozzi-Standorten in Celle und Burgwedel betreut. Eine Gruppe von zehn 14- bis 18-Jährigen, die in Großburgwedel lebt, steuerte am Sonnabend mit einem Slackline-Angebot eine eigene Aktion für die Festbesucher bei. "Ich hatte den Jugendlichen vorgeschlagen, arabische Dips und Kleinigkeiten anzubieten. Aber das war ihnen zu plakativ“, sagt Pressesprecherin Lilian Gutowski lächelnd. "Sie wollten lieber ein sportliches Angebot.“

Das Fest markiert Gutowski zufolge auch einen gewissen Abschluss unter das produktive Jahr. Für die Sommermonate hofft die Stiftung darauf, das Geschaffene stabilisieren zu können. "Jetzt sind alle erst einmal froh, dass die Projekte auf den Weg gebracht sind“, sagt Gutowski.

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