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Wie wird gefährliche Einmündung sicherer?

Burgwedel Wie wird gefährliche Einmündung sicherer?

Heftig ist im Ortsrat von Fuhrberg gestritten worden über wenige Quadratmeter Pflasterfläche im Dreieck, das von den Straßen „Kahlsweg“ und „An der Schule“ eingeschlossen wird. Dabei sind sich alle einig, dass diese Gefahrenstelle auf dem Schulweg der Grundschüler entschärft gehört.

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Um diese Einmündung geht es: Der Verlauf des Kahlswegs (rechts) verlockt dazu, ins Dorf zu rauschen, ohne gebührend auf möglichen Verkehr auf dem Rad- und Fußweg der Straße "An der Schule" (links) zu achten.

Quelle: Martin Lauber

Fuhrberg. Eltern hatten dies in einem von 68 Unterzeichnern signierten Schreiben gefordert. Insbesondere für Auto- und Traktorfahrer wie auch den illegalen Schleichverkehr aus dem Kreis Celle, die den Kahlsweg ortseinwärts befahren, ist die von rechts einmündende Straße An der Schule extrem schlecht einsehbar. Man muss mit beiden Vorderrädern auf dem Rad- und Fußweg stehen, um ihn überblicken zu können. Für Kinder, die flott nach Hause radeln, bedeutet dies ein tägliches Risiko. Zoff gab es am Dienstagabend über das Wie und Wann einer Verbesserung nach einem aus SPD-Sicht unerwarteten Sinneswandel der CDU-Ortsratsmehrheit. Bei einem Ortstermin im November hatte man sich mit Straßenbau-Ingenieur Andrej Wyshimok von der Stadtverwaltung getroffen, um gemeinsam über Abhilfe nachzusinnen. Wyshimok lieferte auftragsgemäß – seine Lösung: Das Dreieck, dessen Pflaster zurzeit von allen Rechtsabbiegern überfahren wird, will er mit einem zwölf Zentimeter hohen Hochbord zur begrünten Verkehrsinsel umbauen, die nicht mehr überfahren werden kann. Dies würde die Verkehrsführung so ändern, dass ein größeres Sichtdreieck Richtung Schule entsteht. Flankiert würde das von einer zusätzlichen Straßenlampe sowie einer Bremslinie, die Autofahrer auf dem Kahlsweg rechtzeitig akustisch auf den sensiblen Einmündungsbereich aufmerksam macht. Die SPD-Fraktion wollte am Dienstagabend für diese Lösung eine förmliche Ortsratsempfehlung. Die CDU-Fraktion setzte aber eine Vertagung durch. Ortsbürgermeister Heinrich Neddermeyer hatte eine Skizze mit seinem Vorschlag dabei: eine rot markierte Furt für Radler quer über den Einmündungsbereich. Man müsse „alle Berufsgruppen“ berücksichtigen, sagte er – gemeint waren damit offensichtlich die Landwirte, für die das Rechtsabbiegen mit Traktorgespannen sehr schwierig würde. Dazu Torsten Allert (SPD): „Für die Sicherheit bringt das nix.“

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Der Blick aus Richtung Grundschule macht deutlich, dass zurzeit Autofahrer, die aus dem Kahlsweg kommen, bis auf den Rad- und Fußweg fahren müssen, um Einblick in diesen zu bekommen.

Quelle: Martin Lauber

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Von Redakteur Martin Lauber