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In Weiß geht es mit der Kühltasche zum Diner

Großburgwedel In Weiß geht es mit der Kühltasche zum Diner

35 ganz in weiß gekleidete Gäste haben am Donnerstagabend am Diner en blanc teilgenommen. Von der aufregenden Atmosphäre wurde sehr geschwärtm.

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Die Teilnehmer – ganz in Weiß – lassen es sich schmecken.

Quelle: Zimmer

Burgwedel. Die neue Trendfarbe sei Weiß, verkündete Gastgeber Stefan Rautenkranz am Donnerstagabend im Innenhof des Amtshofes vor 35 weiß gekleideten Menschen beiderlei Geschlechts, die an einer weiß gedeckten Tafel saßen. Dieser starke Kontrast zur umgebenden Bebauung gab beim Diner en blanc ein sehr schönes Bild ab. „Es macht was her“, sagte einer der bestens gelaunten Teilnehmer.

Stephanie Beyer aus Isernhagen war zum ersten Mal dabei und hatte sich mit drei Freundinnen zusammengetan. Sie fanden allein schon das „Drumherum“, die Vorbereitung, ein wenig aufregend. Für Frauen natürlich wichtig, die Garderobe: Nicht alle hatten alles in Weiß. So wurde getauscht und auch neu angeschafft. Dann wurde das Menü zusammengestellt, nach dem Motto: Es muss leicht sein, zu Sommer, Weißwein und weißer Garderobe passen. So kam dann eine mediterrane, italienisch-griechische Kombination heraus. Freundin Maya Stevanovic-Meyer fand es spannend, „mal etwas ganz anderes zu machen, als was man sonst so macht im Alltag“.

Auch Ina und Daniel Spangenberg aus der Gartenstadt Lohne wagten zusammen mit Nachbarn ihre Premiere beim Diner en blanc: „Ein wenig Mut braucht es schon, sich so zu präsentieren“, meinten sie. Bei ihnen gab es eine Kürbissuppe als Vorspeise, dann Saltimbocca alla Romana mit Salat und als Nachtisch Crêpes au Soleil - alles selbst hergestellt und mitgebracht, so wie es der Brauch ist.

Der Kunstverein Burgwedel-Isernhagen hatte den weißen Trend frühzeitig erkannt. In den hiesigen Breiten muss man natürlich Vorsorge für schlechtes Wetter treffen - in dem Fall wäre die Tafel in den Amtshof umgezogen.

Der Vorsitzende des Kunstvereins, Stefan Rautenkranz, organisierte auch dieses vierte Diner en blanc, wie sie mittlerweile zwischen Paris und Berlin, zwischen Neapel und Madrid überaus beliebt sind und jedes Jahr größer werden. In Berlin wurde die längste Tafel Deutschlands gemessen, mit mehr als 2000 Gästen. Dagegen kam die Großburgwedeler Tafel noch bescheiden daher. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Im nächsten Jahr.

Von Jürgen Zimmer

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