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Sieben Malerinnen bitten in ihr "Schlösschen"

Burgwedel Sieben Malerinnen bitten in ihr "Schlösschen"

In Wettmar stellen am ersten Aprilwochenende sieben Malerinnen ihre Arbeiten im "Schlösschen" aus. Sie arbeiten in unterschiedlichsten Techniken, zeigen Abstraktes und Gegenständliches. Und das künftig jedes Jahr Anfang April.

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Petra Brämer (v. li.), Jeanette Karapiperidis, Viola Wahner und Barbara-Susann Mehring und drei weitere "Schlösschen"-Herrinnen zeigen ihre Kunstwerke.

Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Wettmar. Ein „Schlösschen“ als Kulisse für die Kunst – noch wird das winzige Atelier in einem kleinen früheren Laden, der zwischenzeitlich auch mal Ausstellungsraum für Särge oder Parteibüro war, für die Premiere am kommenden Wochenende herausgeputzt. Sieben Frauen stellen dann an der Ecke Kösterweg/Herrenhäuser Straße ihre Arbeiten aus – zum ersten Mal nicht nur als Teil des jährlichen Sommerspaziergangs.

Barbara-Susann Mehring etwa verwendet für ihre abstrakten Bilder Spachtel-Farben und lässt Airbrush-Farben zerfließen. Jeanette Karapiperidis stellt mit Acryl, Öl, Bleistift und Graphit überwiegend Menschen und Tiere dar. Die Motive von Petra Brämer sind abstrakt, die 55-Jährige arbeitet mit Struktur-Paste in kräftigen Farben. „Derzeit sind es Blau und Gelb“, verrät die Hobbykünstlerin.

Viola Wahner malt Blumen und Pflanzen in allen Variationen. Wie Brämer hatte die Wettmarerin auch schon Einzelausstellungen und gibt ebenfalls Kurse. Mit dabei ist Viktoria Geiß: Die pensionierte Lehrerin ist auf Assemblagen spezialisiert. Zu sehen sind auch neue Arbeiten in Acryl der Großburgwedelerin Elke Junge, die jahrzehntelang Kunstlehrerin war und unter anderem durch Kunst in Bewegung vielen Kunstfreunden bekannt ist. Mit im Bunde ist zudem Ulrike Bigalke: Grün und Gelb, die sie mit einer Rolle auf die Leinwand bringt, sind die bevorzugten Farben ihrer abstrakten Bilder.

Seinen Namen hat das Schlösschen von den vielen Schlössern, mit denen einst die Gittertür des Häuschens dereinst verriegelt war. Aber am Sonnabend, 1. April, von 14 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 2. April, von 11 bis 18 Uhr, stehen die Türen sperrangelweit offen für Besucher. Für die Zukunft haben sich die Malerinnen vorgenommen, einen Ausstellungstermin Anfang April fest zu etablieren.

Von Katerina jarolim-vormeier

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